Stine Pilgaard, Meter pro Sekunde


Über das Buch:

Kühe, Windräder und die sonderbare Welt einer Internatsschule: Eine junge Mutter zieht mit Mann und Baby nach Westjütland, ins »Land der kurzen Sätze«. Eine einfache Unterhaltung wird für sie zum Wagnis, und das Leben selbst ist auf einmal voller Hindernisse. Mutterschaft, Ehe und Fahrprüfung: alles kaum zu schaffen. Doch als sie Kummerkasten-Redakteurin bei der lokalen Zeitung wird, ändert sich ihr Leben, und der Himmel bricht auf. – Übersetzt in zahlreiche Sprachen, von Hinrich Schmidt-Henkel in ein wunderbar klingendes Deutsch gebracht. (Quelle: http://www.kanon-verlag.de)

Über die Autorin

Stine Pilgaard wurde 1984 geboren. Bereits ihr erster Roman Meine Mutter sagt (erscheint 2023 bei Kanon) war ein Erfolg bei Publikum und Kritik. Mit Meter pro Sekunde, für das sie den Goldenen Lorbeer der dänischen Buchhändler erhielt, erscheint erstmals eines ihrer Bücher auf Deutsch. Stine Pilgaard lebt in Kopenhagen. (Quelle: http://www.kanon-verlag.de)

Meine Meinung

Angesprochen durch den Klappentext bin ich mit großem Interesse auf diesen Erfolgsroman aus Dänemark aufmerksam geworden. Leider konnte ich diesem Roman nicht sehr viel abgewinnen.

Der Klappentext ist sehr allgemein gehalten, verspricht aber viel Humor und einen interessanten Hintergrund und weiß geschickt den Leser aufmerksam zu machen. In der Story geht es um eine junge Mutter (als Ich-Erzählerin), welche mit ihrem Mann und ihrem Kleinkind in die dänische Provinz nach Westjütland zieht. Sie macht dabei ihre Erfahrungen mit den dort lebenden Menschen. Sie wird nach kurzer Zeit Redakteurin bei einer lokalen Zeitung, welche dort einen „Kummerkasten“ für die Leser anbietet. Hierbei erlebt die junge Frau verschiedene Geschichten, welche sie auch persönlich verändern. Insgesamt gut gedacht, aber schlecht gemacht ist meine persönliche Meinung. Leider konnte ich zu der Hauptprotagonistin keine Beziehung aufbauen und mir ist ihre Kommunikation zu banal. Ich empfand ihre dauerhafte süffisante Art eher unrealistisch und nervig beim Lesen. Auch ihrem Mann, als Nebendarsteller, konnte ich nicht viel abgewinnen. Dabei empfand ich die dauerhafte Ich-Erzählung als zu unpersönlich. Auch die manchmal etwas zu infantile Art der Protagonistin hat zu meiner negativen Meinung beigetragen. Die deutsche Übersetzung empfand ich angenehm zu lesen. Eine manchmal zusammenhangslose Darstellung konnte dadurch aber leider nicht ausgeglichen werden. Der Aufbau der Geschichte war meiner Meinung nicht stringent und ich konnte mich nur schwer in die Story hineinfinden. Als Zielgruppe des Romans kommen tendenziell eher Frauen, sowie Leser mit keinem hohen Anspruch an die Konstruktion von Geschichten in Frage. Das Fazit ist eher negativ. Mit zu viel Plattitüden behaftet konnte ich keine Beziehung zu den Protagonisten und der Story aufbauen. Auch war mir der ganze Erzählstil insgesamt nicht griffig genug. Gerade das manchmal etwas zusammenhangslose dargestellte hat mir dabei am wenigsten gefallen. Leider kann ich diesen Roman nicht empfehlen, aber vielleicht gibt es auch Leser oder Leserinnen, denen es trotzdem gefällt.

4/10 P.

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