Charlotte Lyne, Steckbrief

Name: Charlotte Lyne
Pseudonym: Charlotte Roth, Carmen Lobato, Lydia Conradi
Sternzeichen: Damit beschäftige ich mich nicht.
(gefühltes) Alter: Gefühltes Alter kenne ich nicht – ich bin 52.
Bundesland: geboren in Berlin, daheim in London, somit bundeslandlos
Beruf: Literaturwissenschaftler, in einem Museum tätig
Haustier: Hund (lebenslang) und Katze (erstmals). Freund Pferd ist leider nicht mehr bei uns.
Hobbys: Viele
Sport (aktiv oder passiv): Marathon, Reiten
Lieblingsreiseziel: der mittlere Osten
Lieblingsspeise: mediterrane Gerichte (je östlicher desto lieber), die ohne Schwein, Rind, Lamm, Wild und tierische Fette (völlig moralfrei – mir schmeckt das nur nicht) auskommen.
Lieblingsblume: Kamelie
Lieblingslied; Lieblingsband oder auch Musikrichtung: Ich höre am liebsten Barockmusik, italienische Opern und Brahms. Und im Moment ist mein Lieblingslied „Roses of Picardy“. Aber nur im Moment.
Lieblingsfilm/ Lieblingsserie: Marcel Carne: „Le jour se leve“
Lieblingsbuch: Graham Green: „England Made Me“
Lieblingsautor: Unter den Lebenden Orhan Pamuk, Philip Roth, Stewart O’Nan, Patrick Modiano
Buch, Hörbuch oder eBook: Hörbücher höre ich nicht, weil dabei alles an mir vorbei rauscht. Bücher und ebooks mag ich beide: Die, die ich nur einmal lese, gern auf dem Reader und auch bei durch die Lande zu schleppender Rechercheliteratur ist das kleine Gerät höchst praktisch. Die, die bei uns bleiben, die unsere Freunde werden, leben seit Jahrzehnten als Papierbücher bei uns und werden auch weiterhin in unserem Haus Platz finden.
Lieblingsspielzeug als Kind: Stofftiere. Holztiere. Plastiktiere. Und aus allem anderen habe ich irgendwie auch noch Tiere gemacht.
Lieblingsjahreszeit: Sommer (oder Frühling, weil ich da den Sommer vor mir habe). Je heißer und länger desto schöner.

Quelle: Autorin

1) Wie lassen Sie in der Regel den Tag ausklingen? Fernsehen, Lesen oder etwas ganz anders?

Mit meiner Familie – und oft mit Freunden – reden, spielen, essen, trinken, Musik hören. Und dann bis zum Einschlafen lesen.

2) Wenn Sie auf unsere Gesellschaft blicken, was freut Sie besonders bzw. was macht sie wütend und traurig?

Wütend und traurig machen mich:
Faschisten, Nationalisten, Rassisten, Menschenverächter – the lot.
Froh machen mich:
Die, die dagegen kämpfen.

3) Hand aufs Herz. Gibt es etwas vor dem Sie sich drücken, wenn es geht? Was machen Sie gar nicht gerne, muss aber ab und zu sein?

Zum Friseur oder Zahnarzt gehen, Schuhe kaufen.

4) Was würden Sie sofort abschaffen, wenn Sie es könnten? Bzw. was nervt Sie am Meisten?

Faschisten, Nationalisten, Rassisten, Menschenverächter – the lot. Die nerven mich nicht. Die machen mich krank.

5) Über was können Sie lachen?

Über mich.
Über vieles, über das „man“ nicht lacht.
Ich mag Humor, wenn er böse, schwarz und dreckig ist. Und wenn ich wählen kann, bitte britisch.

6) Sie erliegen einem Kaufrausch. Was landet auf jeden Fall im Einkaufskorb?

Ziemlich langweilig: Bücher, CDs, neuerdings zu meiner Freude auch wieder Schallplatten. Mein schlimmster und teuerster Kaufrausch gilt Reisen und Events – Theater, Konzert, Kino. Da kenne ich leider nichts.

7) Welche historische Persönlichkeit würden Sie am liebsten mal treffen, um sie so richtig mit Fragen zu löchern?

Viele. Im Moment dringend Francois Georges-Picot und Mark Sykes. Edward Grey immer – nicht um viele Fragen zu stellen, sondern um ihm zu sagen, wie leid es mir tut. Und dass ich ihn trotzdem bewundere.

Quelle: Autorin