Annette Hennig – Steckbrief und ein paar private Fragen

Bild Annette Hennig

Quelle: Annette Hennig

Name: Annette Hennig
Sternzeichen: Jungfrau
(gefühltes) Alter: (30 :-)) 54 Jahre
Bundesland: Thüringen
Beruf: Diplombetriebswirt
Haustier: kein Haustier
Hobbys: Lesen, Schreiben, Sticken, Gartenarbeit, Stricken, Wandern
Lieblingsreiseziel: Frankreich, Ostsee
Lieblingsspeise: Spagetti und Tomatensoße
Lieblingsblume: Gladiole
Lieblingslied: Lieblingsband oder auch Musikrichtung: ABBA: I have a Dream

 

Eliza’s Bücherparadies: Wie sieht für Sie ein perfekter Morgen aus?

Annette Hennig: Ein perfekter Morgen fängt bei mir wochentags spätestens um 6.00 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück an. Zwei Tassen Kaffee sollten es mindestens sein, vorher komme ich nicht in Schwung. Dann erledige ich erst die täglich anfallenden Hausarbeiten und gegen 8.00 Uhr (wenn ich nicht arbeiten muss) sitze ich dann frisch und munter an meinem Laptop. Die Morgenstunden sind für mich die beste Zeit zum Schreiben, da arbeitet mein Gehirn noch einwandfrei. 🙂
Am Wochenende sieht es ähnlich aus. Ich stehe dann auch um 6.00 Uhr, spätestens aber 6.30 Uhr auf. Da mein Mann gerne ausschläft und ich ihn nicht durch mein Herumgewusel aufwecken will, koche ich mir nur eine Kanne Kaffee, die ich dann, nebenbei, bei der Arbeit am Manuskript trinke. Aber gegen Neun ist Schluss mit Ausschlafen, da wird zusammen gefrühstückt.

 

Eliza’s Bücherparadies: Was schätzen Sie am Meisten an Ihren Mitmenschen?

Annette Hennig: Ehrlichkeit steht an erster Stelle. Pünktlichkeit ist mir wichtig. Ich mag es nicht, wenn Menschen das akademische Viertel, ganz selbstverständlich, zur vereinbarten Zeit hinzurechnen. So was macht mich wütend, ich empfinde es als vertane Zeit, von der wir ja alle eh nicht genug haben. Und Zuverlässigkeit ist für mich ganz wichtig.

 

Eliza’s Bücherparadies: Gibt es Dinge, die Sie überhaupt nicht gerne erledigen, die Ihnen unangenehm sind?

Annette Hennig: Da fällt mir als Erstes die Steuererklärung ein. Aber es gibt noch mehr Dinge, die ich stets auf den letzten Pfiff erledige. Geschirrspüler ausräumen (nur widerwillig, wenn keine andere Wahl bleibt), den fortwährend großen Stapel Ablage abheften, am Morgen bemerken, dass die Kaffeedose leer ist und mit dem neuen vakuumverpackten Kaffeepäckchen kämpfen – furchtbar!

 

Eliza’s Bücherparadies: Für wen oder was lassen Sie alles stehen und liegen?

Annette Hennig: Für meinen Mann, meine Mutter, Sohn, Schwiegertochter, Enkelin – kurz: für meine Familie, aber auch für gute Freunde, wenn es bei ihnen „brennt“.

 

Eliza’s Bücherparadies: Was würden Sie sofort abschaffen, wenn Sie es könnten?

Annette Hennig: Was für eine schwierige Frage, da gibt es einige Dinge. Spontan: die GEZ. Diese, in meinen Augen ungerechte Abgabe, macht mich wütend. Ich schaue bestenfalls zwei Mal in der Woche fern, in den Sommerwochen, wenn der Garten „ruft“, auch mal drei/vier Wochen überhaupt nicht. Ich denke, hier sollte man nachbessern und eine gerechtere Lösung finden.

 

Eliza’s Bücherparadies: Was war der bisher schönste Moment in Ihrem Schriftsteller-Leben?

Annette Hennig: Es gab bisher viele wundervolle Momente, aber der Augenblick, als ich mein erstes eigenes Buch in Händen hielt, war überwältigend. Ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann.

 

Eliza’s Bücherparadies: Wenn Sie wählen können, Buch oder eBook?

Annette Hennig: Immer das gedruckte Buch. Ich lese sehr wenig eBooks, nur wenn es nicht anders geht. Ich brauche das Rascheln, wenn man die Seiten umblättert; den Geruch der noch druckfrischen Seiten oder auch den Geruch, eines alten Buches, welches schon von Hand zu Hand gegeben wurde und ich schwelge regelrecht darin, immer wieder über die schönen Einbände zu streichen. Aber auch ein eBook hat seine Vorteile. Meine Mama (80 Jahre) liebt meinen Kindle. Da brauch sie keine Brille, es ist immer ausreichend Licht vorhanden und im Urlaubsgepäck wiegt er fast nichts. Ich denke, dahin kommen wir alle irgendwann :-).

 

Eliza’s Bücherparadies: Wie lange war „Schriftsteller sein“ ein Traum, bis er Wirklichkeit wurde?

Annette Hennig: So lange hat das gar nicht gedauert. Ich habe zwar schon immer gern Geschichten geschrieben, aber nie an eine Veröffentlichung gedacht. Der Gedanke daran kam erst sehr spät und das Self Publishing gab mir dann dazu die Möglichkeit. Nach mehreren untauglichen Versuchen einen Literaturagenten für meinen Debütroman zu begeistern, habe ich schließlich diese Möglichkeit für mich entdeckt. Zuvor hatte ich mich mit Self Publishing noch nie beschäftigt. Aber nach Absagen mit dem schönen Wortlaut: „Sie sind nicht prominent genug, prominente Namen verkaufen sich besser“, wirft man entweder alles in den Müll oder man macht eben auf andere Art weiter. Aufgeben kam für mich nicht in Frage und heute bin ich froh darüber.

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