[#Werbung] Natasha Pulley Der Uhrmacher in der Filigree Street


Über das Buch:

London, Oktober 1883. Eines Abends kehrt Thaniel Steepleton, ein einfacher Angestellter im Innenministerium, in seine winzige Londoner Mietwohnung heim. Da findet er auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr. Es ist ihm ein Rätsel, was es mit ihr auf sich hat. Sechs Monate später explodiert im Gebäude von Scotland Yard eine Bombe. Steepleton wurde gerade rechtzeitig gewarnt, weil seine Uhr ein Alarmsignal gab. Nun macht er sich auf die Suche nach dem Uhrmacher und findet Keita Mori, einen freundlichen, aber einsamen Mann aus Japan. So harmlos Mori auch scheint, eine Kette von unheimlichen Ereignissen deutet schon bald darauf hin, dass er etwas zu verbergen hat? (Quelle: www.klett-cotta.de)

Über die Autorin

Natasha Pulley studierte in Oxford Englische Literatur. Nach Stationen im Buchhandel und bei der Cambridge University Press in den Bereichen Astronomie und Mathematik setzte sie ihre Studien in Tokyo fort. Sie erhielt ein Stipendium der Gladsone’s Library als Writer in Residence. Gegenwärtig hat sie Lehraufträge an den Universitäten von Bath und Cambridge. Ihr Debüt »The Watchmaker of Filigree Street« gewann den Betty Trask Award und wurde ein internationaler Bestseller. Natasha Pulley lebt in Bath. (Quelle: www.klett-cotta.de)

Meine Meinung:

Ein geheimnisvoller Uhrmacher und ein einfacher Angestellter Telegraphist treffen aufeinander. Nach und nach beginnt eine Freundschaft, welche auch durch dunkle Machenschaften und Ereignisse nicht zerbricht. Das Cover ist dunkel gehalten. Der Leser erkennt in einem verschnörkelten Rahmen eine Taschenuhr, welche in der Zeit um 1895 den adeligen oder gebildeten Menschen oft vorbehalten war. Der Klappentext gibt eine kurze und prägnante Einführung ohne wesentliche Details zu verraten.

In der Geschichte geht es um den jungen Angestellten im Innenministerium Thaniel Steepleton welcher aufgrund einer Reihe von Bombenanschlägen und einer mysteriösen Taschenuhr, welche bei ihm in der Wohnung versteckt wurde auf den sonderbaren Uhrmacher Keita Mori trifft. Schon bald lernt er diesen sonderbaren Kauz kennen und schätzen und begibt sich mit ihm auf die Suche. Dabei kommt er an einen Punkt in seinem Leben, an dem er an fast allem zu Zweifeln beginnt. Der Hauptdarsteller ist eine interessante Persönlichkeit. Er kommt sehr einfach und unbefangen daher. Trotz seiner eher konservativen Haltung ist er Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen. Diese Haltung hilft ihm bei dem eher kauzigen Keita Mori sehr. Keita Mori ist der interessante Charakter dieses Buches. Technik und detailverliebt auf der einen Seite im menschlichen Alltag eher zurückhaltend und trotzdem auf der Suche nach Freundschaft und Anerkennung. Ich fand diesen kauzigen aber auf seine Art liebevollen Uhrmacher sehr sympathisch und habe diesen in mein Herz geschlossen. Als bedeutsame Nebendarsteller der Geschichte sind die junge Studentin Grace und ihr Studienkollege Matsumoto zu nennen. Ebenso zu erwähnen ist der mechanische Oktopus Katsu welcher dieser Geschichte eine sehr lustige und liebevolle Note verleiht.

Die Spannung der Geschichte lebt von der Entwicklung der Attentate und der Entdeckungen von Steepton und Mori. Das Ende ist sehr interessant und ich hatte dies so nicht erwartet. Der Aufbau der Geschichte ist gut und übersichtlich. Es sind einzelne Zeitsprünge zu verzeichnen, welche aber in sich logisch dargestellt sind und der Leser kein Problem hat der Erzählung zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig und in schöner Sprache vom Übersetzer Jochen Schwarzer übersetzt worden. Als Zielgruppe des Romans kommen Anhänger historischer Romane, sowie Freunde von schön erzählten Geschichten in Frage. Das Fazit ist positiv. Eine schöne Geschichte mit sehr interessanten Persönlichkeiten welche im viktorianischen London spielt. Ich kann diese gut und gerne empfehlen.

8/10 P.

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Ein Kommentar

  1. Mir ist das Cover auch schon ins Auge gefallen, deswegen freu ich mich, deine Rezension dazu zu lesen. Muss ich mir mal merken – die Kombination England – Japan ist an sich ja schon ungewöhnlich!
    LG, Tala

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