[#Werbung] Stephan R. Bellem, Ruf der Rusalka 


Über das Buch 

Lewis hat sich geschworen, es nie wieder zu tun. Doch der faszinierenden Fremden kann er nicht widerstehen. Als Londons größter Ermittler soll er den Mord an ihrer Freundin aufklären.Aber mit jedem Schritt holen ihn die Bilder seiner Vergangenheit wieder ein und drohen, ihn unter sich zu begraben. Wäre da nicht die… (Quelle: http://www.drachenmond.de)

Über den Autor 

Stephan R. Bellem hat schon früh die Liebe zum geschriebenen Wort entdeckt. Sein erstes Wort war Füller und sein zweites Papier. Sein Roman „Tharador“ wurde beim Deutschen Phantastik Preis 2008 mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“ ausgezeichnet. (Quelle: www.amazon.de

Meine Meinung 

Eine mysteriöse Frau im viktorianischen London und am Ende wird es melancholisch und dramatisch. Ich fand den Roman von Stephan R. Bellem durchaus überzeugend. Das Cover ist bunt gestaltet. Erkennbar deutlich ist das Cover wie eine Zeitung gestaltet mit unterschiedlichen Artikeln an deren Kopf der Titel des Buches abgebildet ist. Der Klappentext ist sehr komprimiert und weiß durchaus Spannung zu erzeugen.

In der Geschichte geht es um den alkoholkranken Schriftsteller Lewis. welcher durch seine Krimis sehr erfolgreich ist. Nebenher hat er ein paar sehr schwierige Fälle gelöst. welche ihm den unausgesprochenen Respekt. sowie die Achtung der Londoner Polizei geschenkt hat. In diesem Fall stößt er jedoch an seine eigenen Grenzen.

Der Hauptprotagonist kommt wie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Ernst Hemingway daher. Meistens nicht nüchtern und immer unter strenger Obhut seines deutschen Dieners Dietrich ist er immer ganz tief in den Fall vertieft, welcher mehr oder minder die Zeit seines Alltags in Anspruch nimmt. Er ist eine sehr widersprüchliche Person und man kann ihn mögen oder nicht. Meine Sympathien hat er bekommen. Zeigt er doch in entscheidenden Passagen einen enormen Spürsinn.

Meine Lieblingsfigur war jedoch der Nebendarsteller Dietrich, sein Diener. Stets mit sarkastischen Bemerkungen versehen und doch immer darauf bedacht, dass sein Hausherr einigermaßen nüchtern durchs Leben läuft, zeigt er einen vielseitigen Charakter auf.

Am besten haben mir seine Sprüche gefallen wie auf Seite 131. Wo er bei einem Einbruch seinem Dienstherrn ganz trocken entgegenwirkt: „Aus diesem Grund ist es immer gut einen Dietrich bei sich zu haben!“ Er ist die lustigste und facettenreichste Person in diesem Roman. Als weitere bedeutsame Nebenfiguren treten die junge angehende Journalistin Kate Shaw und sein Freund Tretville in Erscheinung.

Die Spannung der Geschichte ist bis zum Ende hoch und hat bei mir für gute Unterhaltung gesorgt. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind keine Zeitsprünge vorhanden. Die Handlung ist für den Leser gut einordbar, sie spielt im viktorianischen London im Jahr 1895.  Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Hier ist der Übersetzung in das deutsche ein großes Lob auszusprechen.

Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Anhänger Historischer Romane als auch Freunde von Fantasy Literatur in Frage. Das Fazit ist positiv. Mit unterschiedlichen Wendungen in den Handlungen und interessanten Figuren ist dem Autor eine interessante Mischung aus Fiktion, Fantasy sowie historischen Elementen gelungen. 

7/10 P 

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