[#Werbung] Hans Meyer zu Düttingdorf, Das Bernsteinmädchen


Über das Hörbuch:

Mein Herz in deinen Händen.

Neu Boltenhagen, 1938: Als Helena sich in den deutschen Matrosen Karl verliebt, verlässt sie ihre argentinische Heimat und zieht zu ihm an die Ostsee. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs werden die Liebenden getrennt, und Helena gebärt einen Sohn. Über siebzig Jahre später erhält dieser ein rätselhaftes Erbe von seiner Mutter. Mit einem Bernstein und dem Auftrag, seinen deutschen Wurzeln nachzuspüren, reist Robert von Buenos Aires in das vorpommersche Dorf seines Vaters und ist wie vom Donner gerührt. Warum steht auf dem Familiengrab, dass er und Helena hier im Jahr 1945 begraben worden seien? Und wer ist die zweite Frau auf den alten Fotos?

Ein berührender Roman über eine Reise in die Vergangenheit und die Rückkehr in ein anderes Leben. (Quelle: http://www.aufbau-verlag.de)

Über den Autor:

Hans Meyer zu Düttingdorf wurde 1967 in Bielefeld geboren. Er ist Hochschuldozent, Unternehmenscoach und Musiker. Für seine deutschsprachigen Chansons wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. Durch seinen Partner, Juan Carlos Risso, lernte er Argentinien lieben. Gemeinsam entwickelten sie die Idee zu „Das Bernsteinmädchen“ sowie zu den ebenfalls im Aufbau Taschenbuch erschienenen Romanen „Das Bandoneon“ und „Unsere Seite des Himmels“. Die beiden leben in Berlin und in der Küstenstadt Necochea am argentinischen Atlantik. (Quelle: http://www.aufbau-verlag.de)

Über den Sprecher:

Volker Niederfahrenhorst (* 1955 in Ratingen) ist ein deutscher Schauspieler, Schauspiellehrer, Hörspiel- und Synchronsprecher sowie vielfach ausgezeichneter Hörbuchsprecher. Er erhielt den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Seit dem Herbstsemester 2008 ist Niederfahrenhorst Dozent im Fachbereich Schauspiel an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Die ARD-Hörspieldatenbank enthält annähernd 200 Datensätze, in denen er seit 1986 als Sprecher geführt wird. (Quelle: http://www.wikipedia.de)

Meine Meinung:

Leider konnte mich dieses Hörbuch nicht überzeugen, dies lag größtenteils an zwei Dingen. Das Cover zeigt zwei Frauen am Strand, sie sind recht einfach gekleidet und tragen Gummistiefel. Der Klappentext des Hörbuches lässt vermuten, dass eine der beiden Frauen Helena sein soll. Der Klappentext nimmt schon sehr viel Spannung vorweg, die Sache mit dem Grabstein wird erst in der zweiten Hälfte des Romans zum Thema. Ich muss gestehen, dass sich die knapp elf Stunden Hörbuch sehr gezogen haben. Die Beschreibungen sind recht ausführlich, was förderlich für ein gutes Kopfkino ist, aber auf die Wiederholungen wie z.B. die Sage über den Bernstein hätte ich verzichten können. Mir erschließt es sich nicht, warum dies einmal in dem Strang der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit erzählt werden muss, diese Doppelungen hätte man sich sparen können.

Die Figurenzeichnung ist dem Autor recht gut gelungen, auch die Story an sich ist sicherlich nicht schlecht, allerdings kommt es mir so vor, als hätte er zu viel gewollt. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Helena ist noch die Figur, die mir am nächsten war, aber ich konnte sie nicht immer greifen. Karl oder auch ihre Schwiegereltern konnten mich nicht überzeugen. Zu Robert habe ich ein zwiespältiges Verhältnis, als Kind weckte er in mir gar keine Gefühle. Als erwachsener Mann, der nach dem Tod seiner Mutter in das Heimatdorf seines Vaters zurückkommt, hatte er in meinen Augen etwas Überhebliches und Arrogantes an sich. Im Laufe des Erzählstrangs wandelt sich dieses empfinden, wobei mir seine tatsächliche Intension versagt bleibt.

Ein weiteres Problem welche ich hatte, die zwei Zeitebenen wurden für mich, zumindest im Hörbuch, nicht genug herausgearbeitet. Einmal werden keine Zeitangaben vor einem Ebenen-Wechsel angegeben, noch spricht de Sprecher in einer anderen Stimmlage. Ob sich im Roman Zeitangaben vor den einzelnen Kapiteln finden kann ich nicht sagen.

Der Sprecher konnte mich nicht überzeugen. Zum einen hat er meiner Meinung nach die Ebenen stimmlich nicht genau herausgearbeitet sondern hat  es auch nicht geschafft Sympathie oder Abneigung bei mir mit den einzelnen Figuren zu erzeugen.

Ich habe schon einige Roman gelesen und ein paar Hörbücher gehört, die auf zwei Zeitebenen spielen und diese Epoche deutscher Geschichte behandeln, leider gehört das Buch von Hans Meyer zu Düttingdorf nicht zu den Besten dieses Genres.

Somit kann ich nur eine bedingte Hörempfehlung aussprechen, man muss sich und dem Roman Zeit geben, um mit dem Aufbau und dem Sprecher vertraut zu werden, um das gehörte direkt richtig einordnen zu können.

4,5 / 10 P.

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