[#Werbung] Veronika Rusch, Die Spur der Grausamkeit („Die schwarze Venus“ Band 2)


Über das Buch:

Bei Josephine Bakers Ankunft in der Stadt fällt ein rätselhafter Schuss. Als kurz darauf die grausam zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden wird, begreift Tristan Nowak, dass die Verschwörer noch nicht aufgegeben haben. Mit seinem Versuch, sie zu finden, bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch die Frau, die er liebt …  (Quelle: http://www.piper.de)

Über die Autorin:

Veronika Rusch ist Jahrgang 1968. Sie studierte Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom und arbeitete als Anwältin in Verona, sowie in einer internationalen Anwaltskanzlei in München, bevor sie sich selbständig machte. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrer Familie in ihrem Heimatort in Oberbayern. Neben Romanen schreibt sie Theaterstücke für Erwachsene und Kinder sowie Dinner-Krimis. Für ihre Krimikurzgeschichte „Hochwasser“ erhielt sie 2009 den zweiten Preis im Agatha-Christie-Krimiwettbewerb. (Quelle: http://www.piper.de)

Meine Meinung:

Der zweite Band um die Josephine-Baker-Verschwörung steht dem ersten Band in nichts nach. Das Cover hat einen sehr hohen Wiedererkennungseffekt, es ist ebenfalls in schwarz-weiß gestaltet, zwei Figuren ganz in schwarz stehen im Vordergrund. Im Hintergrund blicken wir auf eine Szene in einer Großstadt in den 20er Jahren.

Der Klappentext umreißt kurz, worum es in dem Roman geht und doch ist am Ende nichts so wie man es zu Beginn gedacht hat.

Neben Tristan und Josephine Baker, welche auch im zweiten Teil der Reihe die unbestrittenen Hauptfiguren sind, stehen der rote Graf (Tristans Onkel) und Helene aus Berlin im Mittelpunkt des Buches.

Josephines historisch verbürgtes Zitat „Ich tue, was mir passt.“ zeigt sehr deutlich, dass sie sich nicht anpasst und das tut und sagt, was ihr wichtig ist. Ich persönlich finde, dass man einen sehr guten Eindruck von dem Leben der Josephine Baker bekommt, man merkt wie sehr die Autorin bemüht ist und Josephine liebevoll beschreibt.

Helene ist meine persönliche Lieblingsfigur. Sie ist eine außergewöhnliche Figur, als Prostituierte verdient sie ihr Geld, macht ihren Abschluss in Philosophie an der Uni. Eine sehr facettenreiche Persönlichkeit, die im Laufe des Romans über sich hinauswächst.

Der Roman hat sehr viele Elemente, welche die Spannung konstant hochhalten. Langweilig wird es nicht, es sind vor allen Dingen die verschiedenen Schicksale, die den Leser bewegen.

Der Roman wird größtenteils chronologisch erzählt, Zeit- und Ortsangaben erleichtern die Orientierung beim Lesen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder gut gefallen. Ich empfinde die Sprache als sehr intensiv und sehr präzise. Dialoge und erzählende Passagen halten sich gut die Waage. Ebenso habe ich die vielen Hintergrundinformationen schätzen gelernt, welche die Autorin scheinbar unauffällig in den Text einbaut. Zudem kommt die Stimmung in dem Roman sehr gut rüber, ebenso sehr authentisch ist der berlinerische und wienerische Dialekt.

Im Nachwort und den Anmerkungen zum historischen Hintergrund erklärt die Autorin wieder einige wichtige Dinge zum Roman, so z.B. warum sie die Verwendung des Wortes „N*ger“ für unabdingbar hält.

Der Lebenslauf von Josephine Baker und ein Literaturverzeichnis, sowie Quellenangaben finden sich ebenfalls im Anhang.

Ein Roman, der das Flair Wiens gut einfängt und mit einem Kriminalfall zu überzeugen weiß.

Ich bedanke mich bei meinen Mitleserinnen und Veronika Rusch für die tolle Leserunde auf www.buechereule.de

9/10 P.

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