[#Werbung] Guillermo Martinez, Der langsame Tod der Luciana B.


Über das Buch:

Luciana B. ist eine schöne und intelligente Studentin. Nebenbei arbeitet sie als Sekretärin bei dem berühmten Krimiautor Kloster. Als dieser ihr eindeutige Avancen macht, zeigt Luciana ihn an und zerstört damit seine Ehe. Als dann innerhalb weniger Jahre ihr Verlobter auf rätselhafte Weise ertrinkt, ihre Eltern an einer Pilzvergiftung sterben und ihr Bruder brutal ermordet wird, steht für Luciana fest: Hinter all ihrem Unglück steht Kloster, der ihr nie verziehen hat und sich grausam rächt …

(Quelle: www. http://www.luebbe.de)

Über den Autor

Guillermo Martínez, geboren 1962, lebt in Buenos Aires und ist promovierter Mathematiker. Zwei Jahre seiner Doktorandenzeit verbrachte er an der Universität Oxford. Für seinen Krimi „Die Oxford-Morde“ erhielt er 2003 den Premio Planeta; der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt und 2008 fürs Kino verfilmt. Der Nachfolgeband „Der Fall Alice im Wunderland“ wurde mit dem Premio Nadal 2019 ausgezeichnet.

(Quelle: www. http://www.luebbe.de)

Meine Meinung

Da ich bereits einen Roman dieses Autors lesen durfte war ich sehr gespannt auf diese neue Erzählung. „Der langsame Tod der Luciana B“ ist ein Kriminalroman ohne ein „eigentlicher Krimi“ zu sein. Ich war über die vielen Verwirrungen und Erzählstränge sehr begeistert. Das Cover ist in bunt gestaltet und man erkennt eine alte Schreibmaschine mit Utensilien, welche früher von Schriftstellern gerne verwendet wurde. Der Klappentext beschreibt in den groben Zügen das Handlungsgeschehen, lässt dabei aber noch Spielraum für Interpretationen.

In der Geschichte geht es um die Studentin Luciana B. welche für einen sehr berühmten Krimiautor arbeitet. Als sie in die Dienste eines anderen Schriftstellers tritt gelangt dieser in verschiedene Verwirrungen und Verstrickungen, welche ihn an die Grenze der Glaubwürdigkeit bringen. Die Hauptdarstellerin Luciana B wird dabei vermeintlich in die klassische Opferrolle „gedrängt“. Aber nichts ist so wie es scheint. So beweist sie im Laufe der Geschichte eine gewisse Berechnung und der Leser ist geneigt ihr die „Opferrolle“ im Laufe der Erzählung nicht mehr zu zusprechen.

Als bedeutsamer Nebendarsteller brilliert der Kriminalautor Kloster. Er wirkt unscheinbar und vor allem unnahbar, er entwickelt ein Katz- und Maus Spiel mit seinem vermeintlichen Gegner. Allein die Konfrontation mit dem anderen Autor ähnelt einem intellektuellen Schachspiel, welches mich sehr in den Bann gezogen hat.

Der Roman wird aus der Perspektive des Ich-Erzählers, welcher namentlich in der gesamten Story nicht erwähnt wird, erzählt. Lediglich drei Personen bilden den Kern der Erzählung: Luciana, Kloster und der Ich-Erzähler.

Die Spannung der Geschichte wird langsam aufgebaut und steigert sich gegen Mitte der Erzählung immer weiter. Der Aufbau der Geschichte ist logisch und konsequent und es sind keine Zeitsprünge vorhanden. Die Story spielt im heutigen Zeitgeschehen in Buenos Aires. Der Schreibstil ist intellektuell und sehr dialogorientiert. Die Übersetzung aus dem argentinischen Spanisch ist der Übersetzerin dabei hervorragend gelungen. Sie schafft es die intellektuellen Unterredungen, sowie die Stimmungen der Protagonisten sehr gut darzustellen. Als Zielgruppe des Romans kommen Personen aller Altersklassen in Frage. Das Besondere an diesem Roman ist die Tatsache, dass es sich um keinen Kriminalroman im klassischen Sinne handelt. Viel mehr sind die Stimmungen, Gedankengänge, sowie mystischen Verstrickungen der einzelnen Protagonisten das Kernelement des Handlungsvorgangs. Auch das Ende kommt sehr diffizil und überraschend daher. Mir persönlich hat der Roman erneut sehr gut gefallen und ich kann ihn allen Lesern ans Herz legen, welche sich gerne in „geistige“ Verstrickungen hineindenken möchten.

9/10 P

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