[#Werbung] Anne Barns, Bernsteinsommer


Über das Buch:

Nach ihrer Ausbildung zur Konditorin hat Christina ihr eigenes Café eröffnet. Wunderschöne Aquarelle schmücken dort die Wände. Ihr Vater hat sie ihr geschenkt, doch seit er die Diagnose Alzheimer erhalten hat, malt er nicht mehr. Er verändert sich und verschwindet immer mehr in seiner eigenen Welt. Dass er trotzdem eines Tages nach seinen Malkreiden fragt, ist für Christina ein Lichtblick. Ohne Zögern macht sie sich in seinem Arbeitszimmer auf die Suche und findet dabei ein Ölgemälde, das nicht von ihrem Vater stammen kann. Trotzdem fühlt sie sich wie magisch angezogen von der lichtdurchfluteten Meerlandschaft und begibt sich bei der Suche nach dem Künstler auf eine Reise, die sie von Hanau nach Rügen und in die Vergangenheit ihrer Familie führt. (Quelle: www.harpercollins.de)

Über die Autorin:

Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei. (Quelle: www.harpercollins.de)

Meine Meinung:

Anne Barns hat wieder einen großartigen Wohlfühlroman geschrieben, der zum Träumen einlädt. Perfekte Lektüre für einen entspannten Tag auf dem Sofa, auf der Terrasse oder dem Balkon.

Das Cover ist sehr schön gestaltet in zarten Pastelltönen, neben einer Teigrolle fallen Muscheln, alte Bilder und verschnürte Briefe auf.

Christina hat ein kleines Café, sie ist mit Leib und Seele Konditorin, aber auch ihre Familie liegt ihr sehr am Herzen. Ihr Vater ist an Demenz erkrankt und ist in einem Pflegeheim untergebracht. Mit ihrer Mutter versucht sie gemeinsam diese schwere Zeit zu meistern und gleichzeitig jede Stunde mit ihrem Vater zu genießen.

Christina, die Ich-Erzählerin, des Romans lässt uns tief hinein in ihr Leben und wir dürfen mit ihr eine spannende Reise nach Hanau und Rügen unternehmen. Die Schatten der Vergangenheit holen sie in zweifacher Weise ein, zum einen in Gestalt des gutaussehenden Kriminaloberkommissars Lukasz, der schon seit vielen Jahren für sie schwärmt und zum anderen in den Bildern, die sie bei ihrem Vater findet.

Christina begibt auf einer Reise zu ihrem wahren Ich, ihren Wünschen und Hoffnungen, aber auch auf eine Reise zu den Wurzeln ihrer Familie mit düsteren Kapiteln in der NS-Zeit. Zu Seite steht ihr nicht nur ihre Mutter, sondern vor allen Dingen ihre beste Freundin Lilijana mit der sie das Café betreibt. Sie ist ihr nicht nur eine wundervolle Ratgeberin, sondern auch eine Person, auf die sie sich bedingungslos verlassen kann.

Im Mittelpunkt des Romans stehen zum einen die Liebesgeschichte zwischen Christina und Lukasz und zum anderen die Bilder die Christina bei ihrem Vater gefunden hat und von einer oder einem entfernten Verwandten(n) stammen müssen.

Ich hätte gerne mehr über die Maler und Malerinnen von Rügen erfahren, zudem hätte eine intensivere Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte (vor allen Dingen die Auflösung) dem Roman gutgetan, fünfzig Seiten mehr und der Roman wäre noch stimmiger gewesen.

Die Geschichte wird chronologisch erzählt, Ausnahme sind zwei Rückblicke nach Hiddensee, einmal zu Beginn des Romans und dann wieder am Ende. Der Roman wird aus der Perspektive von Christina erzählt, da sie wie oben bereits angesprochen die Ich-Erzählerin ist. Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen. Es macht Spaß und ein wunderbares Urlaubsfeeling kommt spätestens auf, wenn man mit Christina auf Rügen ist.

Am Ende des Romans finden sich die Rezepte zu den angesprochenen Köstlichkeiten in dem Buch, ebenso die Danksagung und eine Leseprobe.

Eine schöne Liebesgeschichte, gepaart mit vielen Leckereinen, unbeschwerte Lesestunden sind hier garantiert. Anne Barns Bücher machen einfach immer gute Laune und sind echt Wohlfühlbücher. Schlechte Laune ade!

8/10 P.

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