[#Werbung] Aurélie Valognes, Madam Colette und das Talent zu leben


Über das Buch:

Rose, alleinerziehende Mutter, ist tief getroffen, als ihr Sohn Baptiste von zu Hause auszieht. Damit nicht genug, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Eine Nachbarin bietet ihr eine neue Stelle an: Sie soll auf deren Mutter Colette aufpassen, eine grantige alte Dame, die Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen würde. Rose bleibt hartnäckig und holt Colette nach und nach aus ihrem Schneckenhaus. Währenddessen kämpft Rose mit ihren eigenen Problemen. Aber Freundschaft ist keine Einbahnstraße und Colette keineswegs bereit, Rose im Stich zu lassen.

(Quelle: http://www.rowohlt.de)

Über die Autorin:

Aurélie Valognes lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Bretagne. Ihre Romane sind weltweit erfolgreich, stehen wochenlang auf den französischen Bestsellerlisten und haben bereits Millionen Leser erreicht. Das verdanken sie vor allem den liebenswerten Figuren und Geschichten, die wie aus dem Leben der Nachbarn gegriffen erscheinen. Nicht umsonst schreibt Aurélie Valognes am liebsten im Café um die Ecke und lässt sich durch Erlebnisse von Freunden und Familie inspirieren.

(Quelle: http://www.rowohlt.de)

Über das Buch:

Humorvoll, süffisant und melancholisch ist eine gute Zusammenfassung für das Werk der französischen Erfolgsautorin. Mir hat das Buch mit wenigen Abstrichen gut gefallen.  Das Cover ist im Hintergrund in gelber Farbe gehalten. Der Leser erkennt eine Frau mit Hut, welche auf einer weißen Bank sitzt. Die Frau hat dem Betrachter dabei den Rücken zugewendet. Der Klappentext gibt entscheidende Hinweise über den Verlauf der Story, ohne den endgültigen Inhalt komplett preiszugeben. In der Handlung geht es um die alleinerziehende Mutter Rose, welche sehr auf Ihren nahezu erwachsenen Sohn fixiert ist. Ihr Leben dreht sich um ihren 18-jährigen Sohn sowie ihre Schwester Lilli, welche als Anwältin in Paris arbeitet. Ihr Sohn hat jedoch eigene Pläne und zieht bald aus „ihrer heilen Welt“ hinaus ins Leben und somit steht Rose vor Herausforderungen in ihrem Leben, welche sie bisher zu vermeiden versuchte. Als ihr eine Stelle als „Hausdame“ angeboten wird, stellt sich schnell heraus, dass ihr Leben nicht mehr so wie vorher sein wird. Als Hauptprotagonistin der Geschichte ist Rose sehr schüchtern, in sich gekehrt und wirkt oft etwas unbeholfen und überfordert. Ihr eigener fast schon sarkastischer Humor, welcher sie („in kursiver Sprache gesetzt“) in eigenen Gedankengängen formuliert gibt dabei so einiges über das „Innenleben“ der Hauptdarstellerin preis. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich ihr Charakter jedoch etwas weiter und sie lernt eine völlig neue Seite an sich kennen. In der Geschichte sind viele Nebendarsteller verankert. Da sind zum einen ihr Sohn Baptiste, ihre Schwester Lilli ihr Freund Restaurantbesitzer Edgar, ihr ehemaliger Lebensgefährte und Vater von Baptiste Pierre sowie Madame Colette und ihre Tochter Veronique. Mir hat Madame Colette mit Abstand am besten gefallen. Anfangs unnahbar und nahezu teilnahmslos, zeigt sie im Laufe der Handlung einen sehr süffisanten Humor und auch viel Mitgefühl für das „Gefühlschaos“ von Rose. Sie gibt dem Buch den entscheidenden Faktor für ein witziges und auch leicht nachdenkliches Lesegefühl über das Leben. Die Spannung der Geschichte lebt von der Entwicklung von Rose und Colette und ist im Buch vorhanden.  Der Aufbau der Story ist stringent und es sind keine Zeitsprünge zu erkennen. Die Geschichte spielt in der heutigen Zeit und ist für die Leser somit gut greifbar. Der Schreibstil ist flüssig, dialogorientiert und humorvoll. Der Übersetzerin Anja Malich ist meiner Meinung die Übersetzung des Humors aus der französischen Sprache gut gelungen. Der Originaltitel des bereits in Frankreich erschienenen Romans (2017) war „Minute, papillon!“. Als Zielgruppe des Romans kommen meiner Meinung nach tendenziell eher Frauen in Betracht. Als Fazit kann ich sagen, dass der Autorin eine lustige und schöne Geschichte gelungen ist.  Einzig das abrupte Ende die manchmal etwas flache Symbolik der handelnden Personen sowie die mit 272 Seiten etwas zu kurz geratene Geschichte sind ein Kritikpunkt. Ich hätte hier gerne noch etwas weitergelesen. Für zwischendurch ist das Buch aber sehr gut lesbar.

7,5/10P.

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