[#Werbung] Caren Benedikt, Das Grand Hotel – Die mit dem Feuer spielen (Die Grand-Hotel-Saga 2)


Über das Buch:

Bernadette von Plesow hat schon viel durchmachen müssen, aber das letzte Jahr hat ihr fast zu viel abverlangt. Von ihrem prächtigen Hotel konnte sie alle Schäden abwenden, nicht jedoch von ihrer Familie: Ihr Sohn Alexander ist tödlich verunglückt. Die Trauer lastet schwer auf ihr, besonders da sie im Unguten auseinandergegangen sind. Unterstützung erhält sie von ihrer Tochter Josephine, jedoch fällt es Bernadette nicht leicht, sich wieder mit aller Kraft dem Hotel zu widmen. Und plötzlich steht auch noch ein Mann vor der Tür, den sie nur von einer alten Fotografie kennt … 
Bernadettes anderer Sohn Constantin, Eigentümer des verruchten Hotels Astor in Berlin, geht hingegen ganz anders mit der Trauer um seinen Bruder um. Er weiß, dass er die Schuld an dessen Tod trägt, wollte sich doch der Kopf der Frankfurter Unterwelt damit an ihm rächen. Constantin kann und will das nicht hinnehmen. Er hat sich einen perfiden Plan ausgedacht, wie er es dem Mörder seines Bruders zurückzahlen könnte und lässt sich damit auf ein gefährliches Spiel ein 

(Quelle: http://www.penguinrandomhouse.de)

Über die Autorin:

Caren Benedikt ist das Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt. Sie liebt den Norden, eine steife Brise und das Reisen an die Orte, über die sie schreibt. Nach einer eher nüchternen Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten arbeitete sie als freie Journalistin. Inzwischen ist die Schriftstellerei ihr Hauptberuf, und sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen.

(Quelle: http://www.penguinrandomhouse.de)

Über das Buch:

Nachdem mich bereits der erste Teil der „Grand-Hotel-Saga“ sehr bewegt hat, war ich sehr erfreut den zweiten Teil, um die schillernde Familie von Plesow zu lesen. Ich bin erneut sehr begeistert gewesen. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt ein opulentes Gebäude, welches eventuell das Grand Hotel in Binz darstellt. Der Klappentext gibt dem Leser einen kurzen Anreiz und weiß mit geschickten Andeutungen Spannung zu erzeugen. In der Geschichte geht es um die Fortsetzung der Ereignisse um die Familie Plesow, welche erneut von Dramatik, Hoffnung, Stärke aber auch Gefühlen geprägt sind. Als Hauptprotagonisten treten diesmal erneut Bernadette von Plesow, sowie ihre Tochter Josephine in Erscheinung.  Bernadette von Plesow, in ihrem Charakter noch stärker geworden, beweist jedoch an einigen Stellen ihre „weichere“ fast mütterliche Seite, welche im ersten Teil dem Leser teilweise noch vorenthalten war. Sie überzeugt durch ihre Ausstrahlung und der Leser kann den besonderen Charakter der Person hautnah erleben. War ihre Tochter Josephine im ersten Teil noch sehr träumerisch und rebellisch, so überzeugt sie nun durch eine ganz besonders persönliche Reife, welche mir sehr gut gefallen hat. Die Reife ist eine sehr gute Ergänzung zu der teilweisen sehr dominanten Person Bernadette von Plesow. Auch in diesem Teil sind wieder viele facettenreiche Nebendarsteller in die Geschichte eingebaut. Am interessantesten herauskristallisiert haben sich dabei erneut Constantin von Plesow, Marie Riedel, sowie Johannes Blumberg, der „Schwager von Bernadette“. Constantin von Plesow zeigt neben seiner erneuten teilweisen „skrupellosen Art“, dass er auch sehr „weiche Facetten“ an seiner ansonsten rauen Aura hat. Dies hat mir sehr gut gefallen. Marie Riedel hat ebenso wie Josephine einen enormen Grad an persönlicher Reife gewonnen. Sie ist nicht mehr die schüchterne, gedemütigte kleine Angestellte und weiß so Constantin an ihre Seite zu ziehen. Am allerbesten hat mir allerdings die Figur des Johannes Blumberg gefallen. Er zeigt auf, dass es im Leben nie zu spät ist jeden einzelnen Moment zu genießen. Er weiß auf seine besondere Art Binz zu verzaubern und sorgt für ganz besonders emotionale, aber leider auch tragische Elemente in dieser Geschichte. Die Spannung ist durch die beiden Handlungsorte Binz und Berlin sowie der Tatsache, dass Constantin in einer Sache unterwegs ist, welche sich sehr gefährlich entwickelt, bis zum Schluss der Geschichte gegeben. Der Aufbau ist stringent und es sind keine Zeitsprünge in der Geschichte zu erkennen. Auch die abwechselnden Handlungsorte Binz, München und Berlin sind für den Leser sehr gut nachvollziehbar. Der Schreibstil der Autorin ist gehoben, flüssig und sehr gut lesbar. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen in Betracht. Als Besonderheit ist anzumerken, dass vor jedem Kapitel ein Zitat dieses einleitet. Ein Zitat hat mir dabei sehr gut gefallen. Es handelt von Gerd Nolte, einem engen Vertrauten von Constantin von Plesow. Es besagt, „Das ganze Leben ist ein einziges Varietè. Und manch einer beherrscht es besser als die anderen, dort das, was er kann, zu präsentieren“.

Das Fazit des Romans ist sehr positiv. Einmal hat mir die Botschaft, dass die Zeit für manch einen keine Rolle spielt, sehr gut gefallen. Des Weiteren haben mich erneut die „beiden Welten“, das beschauliche Binz und das „verruchte Berlin“ sehr überzeugt. Sie geben der Geschichte den besonderen Reiz und sorgen für Spannung und Abwechslung. Ich bin sehr froh diesen Roman gelesen zu haben und gebe hiermit eine ganz klare Leseempfehlung ab. Ich bedanke mich bei der Autorin für die schönen Stunden und bei Blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

9,5/10P.

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