[#Werbung] Dirk Rossmann, Der Neunte Arm des Oktopus


Über das Buch:

Eine Klima-Allianz – unsere letzte Chance?

Der Klimawandel – eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes steht uns bevor. Verändert unsere Erde. Verändert unser aller Leben. Das Fiasko scheint unaufhaltsam. Bis die drei Supermächte China, Russland und die USA einen radikalen Weg einschlagen. Doch wird diese starke Klima-Allianz das Ruder noch herumreißen? 

Die Maßnahmen der Allianz greifen gravierend in das Leben der Menschen ein, und nicht jeder will diese neue Wirklichkeit kampflos akzeptieren. Alle Mittel sind den Gegnern recht, um ihre ökonomischen und machtpolitischen Interessen zu verteidigen. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, und plötzlich liegt das Schicksal der Erde in den Händen eines schüchternen Kochs und einer unscheinbaren Geheimagentin.

(Quelle: http://www.lübbe.de)

Über den Autor

Dirk Rossmann, geboren 1946, gründete 1972 den ersten deutschen Drogeriemarkt mit Selbstbedienung. Heute betreibt die Unternehmensgruppe ROSSMANN 4.100 Filialen in Deutschland und sieben Auslandsgesellschaften. Seine 2018 erschienene Autobiografie „… dann bin ich auf den Baum geklettert!“ platzierte sich bereits kurz nach Erscheinen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und schaffte es Anfang 2019 auf Platz 1. Dirk Rossmann setzt sich intensiv für den Klimaschutz ein. Dass der Klimawandel eine Bedrohung für die Menschheit, unsere Kinder und Kindeskinder ist, beschäftigt ihn nicht nur als Unternehmer, sondern auch als Vater und Großvater. Als Mitbegründer der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung engagiert sich Dirk Rossmann seit 1991 für eine zukunftsfähige Bevölkerungsentwicklung. Der Autor ist verheiratet mit Alice Schardt-Rossmann und hat zwei Söhne, die ebenfalls im Unternehmen tätig sind.

(Quelle: http://www.lübbe.de)

Über das Buch:

In den Medien bereits sehr breit diskutiert habe ich mit großem Interesse den Roman zu lesen begonnen. Mein Urteil über den Thriller hat sich dabei sehr zwiespältig entwickelt.  Das Cover ist mit einem schwarzen Hintergrund versehen. Im Vordergrund kann der Leser mit etwas Fantasie die Saugnäpfe eines Oktopusses erkennen. Der Klappentext gibt einen kurzen Einblick in die Story und weiß Spannung zu erzeugen. In der Story geht es um geopolitische Spannungen, welche durch den bevorstehenden Klimawandel ausgelöst werden. Dabei kommt es zu teilweisen dramatischen Veränderungen, welche die Menschheit vor Herausforderungen stellen. Als wesentlicher Hauptprotagonist tritt dabei der brasilianische Koch Ricardo in Erscheinung. Er präsentiert sich als absolut spezieller Mensch, herausragend in seinem Beruf, jedoch im zwischenmenschlichen Zusammenleben eher schwierig. Mir persönlich war der Charakter nicht komplett entwickelt. In einzelnen Passagen erfährt der Leser etwas mehr über den Hauptdarsteller, jedoch konnte ich keine Beziehung zu diesem aufbauen. Für mich persönlich war der Anteil des Hauptdarstellers an der Geschichte insgesamt zu wenig, um dieser den entscheidenden Charakter zu geben. In der Handlung tauchen sehr viele Nebendarsteller auf. Der „Bösewicht“ Bob Olufunmilayo, ein nigerianischer Waffenhändler, ist dabei noch der vielseitigstes Nebencharakter der Geschichte. Der Leser erfährt im Laufe der Geschichte einige Passagen des bisherigen Lebens von diesem dubiosen Menschen. Er hat der Handlung etwas Würze verleiht. Die Spannung der Geschichte ist erkennbar, allerdings kann der Leser schnell erkennen, wohin die „Geschichte“ ihren Lauf nimmt. Der Aufbau der Geschichte ist in zwei „große“ Zeitspannen eingeteilt. Einmal in den 2020iger Jahren und im Jahr 2100 nach den Ereignissen in der Zukunft. Durch die eindeutigen Hinweise auf das Datum und die Zeit sind die Zeitsprünge für den Leser aber gut nachvollziehbar. Der Schreibstil des Autors ist direkt und sehr dialogorientiert. Die Einteilung der Kapitel machen ein kurzweiliges, schnelles Leben möglich. Hier ist einer meiner großen Kritikpunkte an dem Aufbau der Geschichte. Oft sind die Kapitel nur über wenige Seiten gefasst und enden dann auf einer halben Seite. Die Erzählung wirkt so sehr gestreckt und seitenfüllend. Das Buch wird mit 400 Seiten vom Verlag angegeben. Dies hätte man bei einem anderen „Druckstil“ auch auf weniger Seiten fassen können. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen in Betracht. Als Besonderheit ist anzumerken das am Anfang und Ende der Erzählung eine Weltkarte der wesentlichen Handlungsorte für den Leser abgedruckt sind. Das Fazit der Geschichte ist mittelprächtig. Für einen Debütroman eines „Nichtschriftstellers“ sind durchaus gute Ansatzpunkte zu erkennen. Auch die Botschaft des Autors für die Stunde „Null“ was der „Umgang mit unserer Umwelt“ angeht ist deutlich erkennbar. Mir persönlich hat allerdings das abrupte bzw. vorhersehbare Ende, sowie die etwas flache Darstellung der handelnden Personen die Lesefreude gemildert.

5/10 P.

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