[#Werbung] Julia Freidank, Das Brauhaus an der Isar – Im Sturm der Zeit (Bd. 2)


http://www.rowohlt.de

Über das Buch:

Neue, schillernde Zeiten brechen in der großen Münchner Brauhaus-Saga von Julia Freidank an. Es ist die Zeit der Weimarer Republik. Die lebenslustige Clara wird 1919 von ihren Eltern zurück in die Stadt gerufen. Nach der Kriegszeit soll sie helfen, das Brauhaus Brucknerbräu zu alter Größe zu führen und es später übernehmen. Zwar glaubt Clara seit dem Tod ihres Bruders an den Segen der abstinenten Gesundheitsbewegung. Doch die Aufgabe ist auch verführerisch. Es ist eine neue Zeit: Frauen können früher Undenkbares tun. Clara ist entschlossen, mit ihrer Freundin Magdalena etwas zu bewegen. Dann aber begegnet sie einem Mann, der so gar nicht zu ihren Plänen passt – mitten in dieser politisch aufgeheizten und zugleich lebenshungrigen Zeit, in der Freundschaft wie Liebe jederzeit zu zerreißen drohen.

(Quelle: http://www.rowohlt.de)

 

Über die Autorin:

Julia Freidank ist das Pseudonym einer vielfach veröffentlichten Autorin von Romanen und Sachbüchern. Als gebürtige Münchnerin hat sie die aufregende Geschichte ihrer Heimatstadt immer schon sehr fasziniert. Da München ohne das Brauereiwesen nicht zu denken ist, lag es nahe, irgendwann einmal über ein Münchner Brauhaus zu schreiben. Das Ergebnis ist die mehrbändige große Familiensaga «Das Brauhaus an der Isar».

(Quelle: http://www.rowohlt.de))

 

Über das Buch:

Nachdem ich bereits den ersten Teil der Brauhaus Saga mit viel Freude gelesen hatte, war ich gespannt wie die Geschichte um Antonia Pacher weitergeht. Die Geschichte war anders, als ich es erwartet hatte, was aber keinesfalls bedeutet, dass sie mir nicht wieder sehr gut gefallen hat.

Das Cover ist erneut sehr bunt gehalten. Auf diesem ist eine Frau mit Dutt-Frisur und einem blauen Kleid abgebildet, welche nachdenklich zur Seite schaut. Der Klappentext beschreibt kurz die wesentlichen Inhalte der Geschichte, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Im Mittelpunkt des Handlungsgeschehens steht Clara Bruckner, die Tochter von Antonia und Melchior vom Brucknerbräu aus dem ersten Band der Saga. Sie wird aufgrund der politischen Verwerfungen, welche in Deutschland des Jahres 1919, dem Beginn der Weimarer Republik, sehr schnell in die Verantwortung für die Brauerei hineingedrängt. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, welche ihren Weg konsequent verfolgt. Diese starke Hauptfigur der Erzählung hat mir sehr imponiert und sie überzeugt durch ihren starken Willen auch in kritischen Lebenssituationen. Als bedeutsame Nebendarsteller haben sich Claras Freundin, Magdalena Moser, René Kurowsky, Claras Geliebter und Journalist, sowie Alfred Bauer, Magdalenas Ehemann herauskristallisiert. Mich persönlich haben die politischen Themen hierbei sehr fasziniert. Die Autorin geht sehr gut auf die Anfänge der Weimarer Republik ein. Die sogenannte Räterepublik, welche den Konflikt zwischen „Links“ und „Rechts“ sehr gut beschreibt und schon erkennen lässt in welches Drama die Bevölkerung von Deutschland hineingeraten wird. Waren im ersten Teil das Bierbrauen, sowie das Wirtschaften eines Brauerbetriebes die Schwerpunkte des Romans, so sind diesmal die politischen Konflikte in Deutschland der Haupthandlungsstrang der Erzählung.  Die Spannung des Romans ist sehr gut und wird durch die problematischen Anfänge des Nationalsozialismus (Alfred) und der Bestrebung Andersdenker zu verfolgen (René jüdischer Journalist) noch zusätzlich verstärkt. Die wesentlichen Schwerpunkte der Erzählung sind Räterepublik, Weimarer Republik, Frauenbewegung, politische Verfolgungen, Nationalismus. Es ist dabei nur ein kurzer Zeitsprung von 1919 auf 1925 innerhalb der Erzählung erkennbar, ansonsten ist die Geschichte sehr stringent und für den Leser sehr gut nachvollziehbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut lesbar und sehr unterhaltend. Als Zielgruppe für den Roman kommen tendenziell Frauen in Frage. Das erneut abgebildete Personenverzeichnis hat mir erneut sehr geholfen den Überblick über die einzelnen Handlungsfiguren zu behalten. Als Fazit ist dennoch zu sagen, dass mir die Geschichte  sehr gut gefallen hat. Julia Freidank hat es geschafft den politischen Zeitgeist in Deutschland sehr gut zu erzählen. Erneut sehr gut haben mir die Nebeneffekte der Zeit gefallen wie z.B. die Bubi-Kopf Frisur der Frauen, welche ein Zeichen der Emanzipation und des neuen Selbstvertrauens darstellten. Genauso haben mich die bayerischen Dialekte der Bierkellnerin Angelika sehr erheitert und für eine gute Kurzweile zusätzlich gesorgt. Ich bedanke mich bei der Autorin für die schönen und sehr lehrsamen Stunden über eine besondere Zeit für die deutsche Geschichte. Des Weiteren bedanke ich mich bei Rowohlt für die Zusendung des Rezensions-Exemplars.

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