[#Werbung] Jan Steinbach, Die Schwestern von Marienfehn


Quelle: http://www.aufbau-verlag.de

Über das Buch:

Eine Frau zwischen alter Handwerkkunst und neuem Glück.

1966: Eigentlich will Hanna Brook nichts anderes, als Journalistin im geteilten Berlin werden – und mit ihrer großen Liebe Carl zusammen sein. Doch ihre Träume zerschlagen sich, und dann wird sie auch noch zu ihrer Familie nach Marienfehn zurückgerufen. Lange hadert sie, ob sie wirklich alles aufgeben soll, um die Brennerei fortzuführen. Gegen große Widerstände arbeitet sie sich schließlich in die Traditionen des Handwerks ein – bis auf einmal Carl wieder vor ihr steht …

Die bewegende Geschichte einer Familie und ihrer Schnapsbrennerei im Emsland

(Quelle: http://www.aufbau-verlag.de)

Über den Autor:

Jan Steinbach, geboren 1973, ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Schriftstellers, der bei einer Reise an die Ostsee seine Leidenschaft für Lübeck und Travemünde entdeckte. Inspiriert von Marzipan und Weihnachtszauber entstand die Idee für diese weihnachtliche Liebesgeschichte. Bei Rütten & Loening erschienen zuletzt „Willems letzte Reise“ und „Das Café der kleinen Kostbarkeiten“.

(Quelle: http://www.aufbau-verlag.de)

 Meine Meinung

Ohne irgendwelche Erwartungen bin ich in die Geschichte eingestiegen und muss ehrlich sagen, dass mich dieses Buch sehr gefesselt hat. Von der Darstellung der Erzählung, sowie von der Geschichte bin ich sehr beeindruckt. Auf dem in schwarz-weißer Farbe gehaltenen Cover zeigen sich zwei junge Frauen auf einem Fahrrad, welche sich anlächeln während sie auf einem Feldweg entlangfahren. Mit etwas Fantasie könnte es sich dabei um die beiden Schwestern Hanna Brook und Rosalinde (Rosi) handeln. Der Klappentext greift kurz den wesentlichen Schwerpunkt der Handlung auf, ohne jedoch Details zu verraten. Der schwerpunktmäßige Handlungsstrang der Geschichte ist der Familienhof Brook mit seiner berühmten Brennerei, welcher im ländlichen Marienfehn liegt. Die Hauptdarstellerin Hanna Brook ist diesem Hof trotz ihrer beruflichen und persönlichen Träume auf besondere Weise verbunden. Das Schicksal des Hofes verwebt sich im Laufe der Erzählung immer mehr mit ihrem eigenen Leben. Hannah Brook überzeugt als Hauptfigur. Anfangs sehr schüchtern, im Erwachsenenleben dann stark, sehr diszipliniert und loyal, sie setzt sich auch über Schicksalsschläge mit der Zeit hinweg. Ihre Cousine Rosie steht ihr zur Seite, sie ist Hannahs Gegenpol. Sie wirkt fröhlich, lustig, nimmt das Leben locker und achtet mehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild als Hannah. Diese differenzierte Ausarbeitung der zwei verschiedenen Charaktere, sowie die besondere Verbindung dieser beiden geben der Geschichte einen ganz besonderen Reiz. Eine weitere interessante Figur ist der Sohn des Bürgermeisters von Marienfehn, Carl, welcher auch die Freundschaft der beiden Schwestern auf eine harte Probe stellen wird.

Die wesentlichen Themen der Erzählung sind Familie, der Hofbetrieb mit der Brennerei, Landleben, Freundschaften, Träume, Liebe und Schicksal. Der Roman wird durchgehend auf zwei Erzählebenen erzählt, in der Vergangenheit sowie in der aktuellen Zeit. Der Spagat von zwei Erzählsträngen ist dem Autor dabei sehr gut gelungen. Ausgehend von der heutigen Zeit, wo die Protagonisten auf ihrem „Altenteil“ verweilen, erzählt er die gesamte Entwicklung der Geschichte von den schlimmen Zeiten im zweiten Weltkrieg bis zur Hofübernahme von Hannah und der Neuausrichtung des Betriebes in den achtziger Jahren. Stets hat der Autor darauf geachtet, dass die Zeitsprünge für den Leser angemessen und nachvollziehbar sind. Stück für Stück wird die Geschichte aufgerollt und der Leser erfährt immer mehr Details, welche in der aktuellen Zeit noch relevant werden können. Der Schreibstil der Erzählung ist sehr flüssig und gut verständlich lesbar. Der Autor findet dabei auch eine gute Mischung zwischen reiner Erzählung, sowie den Dialogen zwischen den Protagonisten. Auch über das Handwerk des Schnapsbrennens erfährt man so einiges. Als Zielgruppe des Romans kommen vielleicht tendenziell etwas mehr Frauen, als Männer in Frage, aber auch Männer können sich durchaus in dieser Geschichte wiederfinden. Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich von der Vielseitigkeit der Protagonisten, der schönen Geschichte sowie auch dem Ende der Erzählung sehr fasziniert bin. Der Autor hat es geschafft mich unverhofft sehr gut auf die Lesereise mitzunehmen. Ich fieberte mit und fühlte irgendwie als wäre ich in der Erzählung dabei. Als besonderes möchte ich anmerken, dass obwohl ich ein Mann bin, ich die Hauptprotagonistin Hannah ganz besonders in mein Herz geschlossen habe. Irgendwie bin ich an eine Person aus meinem früheren Leben erinnert worden.

Ich möchte mich ganz herzlich bei dem Autor für die Bereitstellung des Romans und die wunderschönen Lesestunden bedanken.

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