[#Werbung] Joan Wenig, Das Café unter den Linden


Quelle: http://www.lovelybooks.de

Über das Buch:

Was nützt die Liebe in Gedanken?

Frühling 1925: Als Fritzi in Berlin ankommt, bringt sie nicht mehr mit als ein gebrochenes Herz, eine Reiseschreibmaschine und einen Traum: bei der UFA Drehbücher schreiben. In der schillernden Metropole findet sie sich schnell in einem Kreis von Malern, Schriftstellern und Musikern wieder, die das Leben und die Kunst feiern. Und dann trifft sie einen Mann, der alles für immer verändern wird. In einem Café unter den Linden … (Quelle: Klappentext)

Über die Autorin:

Joan Weng, geboren 1984, studierte Germanistik und Geschichte und promoviert über die Literatur der Weimarer Republik. Bei Aufbau Taschenbuch sind die Romane »Das Café unter den Linden« und »Die Frauen vom Savignyplatz«, sowie die Kriminalromane »Feine Leute« und »Noble Gesellschaft« lieferbar. (www.aufbau-verlag.de)

Meine Meinung:

Es ist mein erstes Buch von Joan Weng, welches aber schon recht lange bei mir im Regal ein Schattendasein fristet, denn beim Verlag ist es leider schon nicht mehr lieferbar…

Das Cover fängt meines Erachtens den Flair der 20er Jahre sehr gut ein. Man kann sich die beiden jungen Damen in einem Café in Berlin vorstellen.

Die Geschichte erzählt eigentlich nichts Neues, eine junge Frau kommt in die Großstadt und träumt davon, das große Los zu ziehen. In Fritzis Fall ist es die Filmwelt, die sie als kleine Sekretärin begeistert. Sie taucht ein in die Welt der Künstler, Schriftsteller und Musiker, doch die große Liebe lässt auch nicht lange auf sich warten.

Fritzi ist eine typische Frauenfigur, leicht naiv und schnell zu begeistern, ein wenig Unschuld und Hartnäckigkeit. Ich muss gestehen, dass ich mich ihr nie wirklich Nahe gefühlt habe. Da haben mich die Männer in dem Roman als Figuren schon sehr angesprochen, vor allen Dingen die vermeintlichen „Nebenfiguren“ haben es mir hier angetan. Mein absoluter Liebling in dem Roman war „Rosa“, ein absolutes Unikat und vollkommen überzeugend.

Besonders an diesem Roman ist die Erzählweise und der Erzählstil der Autorin. Diese sind mir im Gedächtnis geblieben, auf der einen Seite eine unglaubliche Leichtigkeit mit der Joan Wenig erzählt, auf der anderen Seite so kunstvoll und episch. Die Autorin spielt mit der Sprache und lässt damit auch die Sprache dieser Zeit aufleben.

Mir hat der Roman gut gefallen, er ist mehr als ein kleiner Zeitvertreib für Zwischendurch mit seinen knapp 300 Seiten. Die anderen Romane von Joan Weng warten somit ebenfalls geduldig darauf von mir gelesen zu werden bzw. stehen auf meiner Wunschzettel. Diese Autorin sollte man sich auf jeden Fall merken, denn hier gibt es viel zu entdecken.

Herzlichen Dank, liebe Joan Weng für dieses Lesevergnügen.

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