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Über das Buch:
Shelby ist erschüttert, als sie nach dem tragischen Unfall ihres Mannes auch noch erfährt, dass Richard ihr Schulden in Millionenhöhe hinterlassen hat. Zudem entdeckt sie in seinem Bankschließfach gefälschte Ausweise und Papiere. Der Mann, den sie geliebt hat, ist nicht nur tot – er hat niemals existiert. Shelby flüchtet zu ihrer Familie nach Tennessee und lernt Griffin kennen, der zu einer wichtigen Stütze für sie und ihre Tochter wird. Doch Richards Lügen und Geheimnisse folgen Shelby bis in ihre Heimat – und werden für sie zur tödlichen Bedrohung. (Quelle: http://www.randomhouse.de)

Über die Autorin:
Nora Roberts wurde 1950 geboren und gehört heute zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von über 450 Millionen Exemplaren, und auch in Deutschland erobert sie mit ihren Romanen regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland, USA. (Quelle: http://www.randomhouse.de)


Meine Meinung:

Als ich die Buchbeschreibung von dem neuen Roman von Nora Roberts las, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen wollte. Ihre Krimireihe, die sie unter J.D. Robb veröffentlicht, ist nichts für mich, genauso ihre reinen Liebesromane. Aber bei diesem Buch wurde ich richtig neugierig, denn hier hat mich die Mischung aus Krimi und Liebesroman auf ganzer Linie überzeugt.
Das Cover passt meiner Meinung nach gut zum Buch. Es spiegelt sowohl die Bedrohung, als auch den Hoffnungsschimmer wieder, die in diesem Roman eine Rolle spielen. Am Anfang war mir Shelby überhaupt nicht sympathisch, ich konnte nicht so recht nachvollziehen, warum sie nichts gemerkt haben soll. Aber wie sie im Buch selber über sich sagt, war sie äußerst naiv und unerfahren. Dies ändert sich aber in diesem Buch rasant, Shelby wird zu einer Frau, die Verantwortung übernimmt und für ihre Fehler gerade steht. Das hat mir imponiert und letztlich ist es das was ich an der Figur so mag. Sehr gelungen ist auch die Figur der kleinen Callie, der Tochter von Shelby. Das kleine Mädchen war es, die mir während des Lesens immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Eine meiner Meinung nach tolle Figur, die diesen Roman unglaublich bereichert.
Die Spannung wird im Buch immer mehr greifbar, bis zum großen Show-Down am Ende des Romans, da habe ich wirklich die Luft angehalten und konnte gar nicht schnell genug lesen. Zwischendurch gibt es ein paar kleine Durchhänger, aber die haben mich nicht weiter gestört, da es für mich eher so aussah, als hätte die Autorin lediglich den Schwerpunkt von Kriminalfall auf die Liebes- und Familiengeschichte verlagert, was aber nicht minder unterhaltsam war.
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt, aber hauptsächlich aus dem Blickwinkel von Shelby.
Besonders gelungen finde ich das Verwirrspiel, welches Frau Roberts mit uns Lesern spielt. Zwar haben wir eine Ahnung, wie alles zusammenhängen könnte, aber ganz sicher sein können wir uns nicht, denn es werden durchaus falsche Fährten gelegt.
Diesen Roman von Nora Roberts kann ich wirklich nur empfehlen, sicherlich mag er ein klein wenig Klischees bedienen, aber die Autorin schafft es einfach ihre Leserinnen zu unterhalten. Er ist sicherlich für die weibliche Leserschaar geschrieben worden, da gibt es wohl keinen Zweifel. Wer also gerne mal einen Mix aus Krimi und Liebesroman lesen möchte, der kann bei „Ein Leuchten im Sturm“ durchaus zugreifen. Eine Leseempfehlung für alle Fans von Nora Roberts ist dieses Buch sowieso.
Vielen Dank an den Diana Verlag und die Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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