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Über das Buch:

Das römisch besetzte Köln, die luxuriösen Thermen dieser Zeit – und wieder eine hinreißende Heldin: farbenprächtige Schauplätze und faszinierende Protagonisten sind das Markenzeichen von Andrea Schacht!

Köln, im Jahr 100 nach Christus. Die junge, rothaarige Witwe Rufina führt seit dem Tod ihres Mannes die Therme der Colonia. Doch die Geschäfte laufen schlecht. Als eines Morgens kein Wasser in die Becken läuft und weiterer Verdienstausfall droht, sucht Rufina wütend den Baumeister Silvian auf. Doch es gibt einen grausigen Grund, warum das Wasser nicht fließt: Ein menschlicher Leichnam verstopft die Rohrleitung. Und Rufina kennt den Mann – er steht in Zusammenhang mit dem Tod ihres Mannes … Als sie Fragen stellt, stößt sie auf Schweigen. Und als sie kurz darauf entführt wird und sich in letzter Sekunde befreien kann, befindet sie sich bereits mitten in einem Gewirr aus zwielichtigen Machenschaften, illegalem Goldhandel und düsteren Intrigen. Einzig Silvian, der Baumeister, steht ihr zur Seite …
Fesselnd, originell und wunderbar detailgenau: Einmal mehr erweist sich Andrea Schacht als Meisterin des spannenden historischen Romans.
(Quelle: http://www.randomhouse.de)

Über die Autorin:

Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn. (Quelle: http://www.randomhouse.de)

Meine Meinung:

Ich mag die Bücher von Andrea Schacht sehr, ob Begine Almut, Myntha oder auch die Romane wie die „Kreuzblume“, ich habe sie alle verschlungen. Dieser Roman war quasi Pflichtlektüre, doch leider muss ich sagen, dass er für mich nicht an die vorangegangenen Romane heranreicht.

Dabei hatte der Roman eigentlich alles, was ich an den Büchern von Andrea Schacht so liebe, eine nicht allzu tägliche Geschichte (100 n. Chr. ist nun wirklich mal ein anderes Setting), Köln (die Stadt die ich so mag), eine großartige Frau (alle Romanfiguren von Andrea Schacht bekommen ein unverwechselbares Profil) und eine spannende Story (Gold im Vater Rhein und dazu ein Toter der in der Therme angeschwemmt wird, das riecht förmlich nach Mord). Und trotz all dem der Funke ist bei mir irgendwie nicht übergesprungen. Was könnten Gründe dafür sein? Zum einem vermute ich, dass mir die Zeit irgendwie nicht gelegen hat, es sind doch andere politische Strukturen. Ich brauchte hier eine ganze Weile um die Zusammenhänge zu erfassen und mich in der Gesellschaft zu Recht zu finden. Zum anderen muss ich sagen, dass für mich die Spannung nicht so da war, wie in den anderen Romanen, ich hatte aus irgendwelchen Gründen nicht so das Gefühl unbedingt wissen zu wollen, was genau dahinter steckt. Wer der Bösewicht in diesem Roman ist, war für mich ziemlich schnell klar, vielleicht hat mir dies auch die Spannung geraubt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, woran es gelegen hat, dass mir der Übertäter quasi so ins Auge sprang.

Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut in die Zeit, es ist dem Leser sofort klar, dass dieser Roman nicht im Mittelalter spielt. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt wunderbar, doch leider kann er das Manko der fehlenden Spannung für mich nicht aufwiegen.

Ein historischer Roman, der sich für mich im Mittelfeld platziert, man kann ihn lesen, aber man muss es nicht. Meiner Meinung nach gibt es wesentlich bessere Bücher von Andrea Schacht, nichts destotrotz bleibt sie eine meiner Lieblingsautorinnen.

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