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Über das Buch:
Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt …

Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos Die Clifton-Saga stürmte die englischen und amerikanischen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge. (Quelle: http://www.randomhouse.de)

Meine Meinung:
Ich liebe diese Reihe einfach, Archer hat einfach einen Erzählstil, der mich von der ersten Seite an fesselt. Es ist nicht so, dass diese Reihe die „ganz große Literatur“ verspricht, aber sie ist einfach sehr gut gemacht und unterhält den Leser fabelhaft, von daher ist sie einer meiner Lieblings-Reihen auf dem aktuellen Buchmarkt.
Was wir bei Band 1 schon so gemocht haben, finden wir Leser auch in Band 2 vor, die Story hat eine ungeheure Sogwirkung indem die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Dies hat zum einem den Vorteil, dass man jede Figur besser kennen lernt, indem man von den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten erfährt. Sie sind einem näher, als wenn die Geschichte nur aus einer Perspektive erzählt würde, zum anderen kann sich so jeder Leser selbst eine Identifikationsfigur in dieser Reihe suchen, mit der er oder sie besonders mitfiebert.
Erwähnenswert finde ich, dass Archer seine Figuren die Möglichkeit gibt, sich innerhalb des Romans zu entwickeln. Die Figuren wirken am Ende des zweiten Bandes anders, als noch zu Beginn des ersten Buches. Sie sind authentisch, echt und lebensnah gezeichnet. Durch die verschiedenen Perspektiven ist es dem Autor auch möglich kleinere Nebenstorys zu erzählen, um so ein breites Spektrum an Handlungssträngen zu kombinieren.
Die Erzählweise des Autors hat sich im Vergleich zum ersten Band überhaupt nicht verändert, sie ist genauso flüssig und gut zu lesen wie zu Beginn. Auch endet der zweite Band wieder mit einem Cliffhanger, sodass man am liebsten den nächsten Teil der Serie direkt hinterher lesen möchte.
Ich habe diese Reihe schon einigen Freunden und Bekannten empfohlen, darunter auch Männern, die eher weniger lesen. Auch sie waren begeistert und haben das Buch innerhalb weniger Tage im Urlaub verschlungen.
Von daher kann ich diesen zweiten Band der Clifton-Saga nur allen Lesern empfehlen, wobei man natürlich am besten mit dem ersten Band beginnt 😉 Ob man gerne Ken Follett, Rebecca Gablé oder Daniel Wolf liest, Jeffrey Archer werden sie mindestens genau so mögen. Außerdem glaube ich, das Jeffrey Archer das Zeug hat sich in die erste Riege der deutschen Spiegel-Bestseller-Autoren zu schreiben.

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