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Über das Buch:
Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis …(Quelle: http://www.randomhouse.de)

Über die Autorin:
Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren. Teresa Simon lebt mit ihrem Mann in München. (Quelle: http://www.randomhouse.de)

Meine Meinung:
Mir hat der Roman von Teresa Simon gut gefallen. Es ist ein typischer Familienroman, wie Frauen ihn wohl gerne lesen. Ein altes Geheimnis, dass das Schicksal von Generationen bestimmt, es kommt durch einen dummen Zufall zu Tage, hier durch eine alte Schatulle die bei Gartenarbeiten gefunden wird. Besonders berührt haben mich die Briefe von den „Protagonistinnen“ der Vergangenheit, sie sind sehr authentisch und mitreißend. Die verschiedenen Briefe werden durch verschiedene Typen beim Layout wiedergeben, sodass man auch als Leser weiß, dass es sich hier wieder um eine andere Verfasserin handelt. Am Anfang war es auch hier für mich ein bisschen schwierig, die Briefe in eine chronologische Reihenfolge zu bringen bzw. die Verfasserinnen in eine Beziehung zueinander zu setzen. Doch umso weiter die Geschichte fortschritt, umso besser gelang es mir „Dunkel ins Licht zu bringen“.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch, bis auch das letzte Rätsel gelöst ist. Für mich ein idealer Roman um Abzuschalten und mich in andere Welten zu begeben. Gut gefallen hat mir auch die Verstrickung zu den Ereignissen im Jahr 2013, Annas Geschichte hat mich nicht minder berührt, als das Schicksal von Emma und Helene.
Besonders nett sind die Rezepte im Anhang des Buches, dort findet man alle Infos, um die Kreationen von Anna nachzumachen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung an alle die gerne Familiensagas mit einer Liebesgeschichte lesen.

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