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Über das Buch:
Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. (Quelle: http://www.fischerverlage.de)

Über den Autor:
Kann ein international erfolgreicher IT-Berater einen großen Roman schreiben? Der Australier Graeme Simsion hat es bewiesen. Die ganze Welt ist in sein Buch verliebt. ›Das Rosie-Projekt‹ wurde in 40 Länder verkauft. Graeme Simsion ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mit seiner Familie lebt er in Melbourne. (Quelle: http://www.fischerverlage.de)


Meine Meinung:

Dieses Buch war für mich eine der Überraschungen auf die ich mich dieses Jahr aus literarischer Sicht eingelassen habe. Alle Welt redet von diesem Buch, also habe ich es auch einfach mal probiert, denn eigentlich sind solche Bücher ja eher nicht so mein Fall.
Doch dieses Buch hat mich begeistert und mir die Bahnfahrt verkürzt, sodass mir die Gespräche meiner Sitznachbarn vollkommen egal waren. Auch haben Don und Rosie es geschafft mir den einen oder anderen Heiterkeits-Anfall zu bescheren, denn dieser Roman ist stellenweise so komisch und genial, dass man einfach nur schmunzeln kann oder am liebsten sogar laut loslachen würde.
Mit Don und Rosie hat Graeme Simsion ein Paar geschaffen was gleichzeitig so skurril wie ergreifend ist, denn jeder findet sich wohl zu einem kleinen Teil in einem der beiden Protagonisten wieder. Rosie und Don haben viel von echten Menschen, sie leben unsere Macken, unsere Ecken und Kanten aus, sie zeigen das zwischenmenschliche Beziehungen nicht immer einfach sind, nein manchmal sind sie sogar recht kompliziert.
Wer einfach mal wieder ein Buch lesen möchte, bei dem er die Seele baumeln lassen kann oder ein bisschen Heiterkeit bei trübem Herbstwetter vertragen kann, der sollte sich auf das Rosie-Projekt einlassen. Wer dann von Don und Rosie immer noch nicht genug hat, der sollte dann zum „Rosie-Effekt“ greifen. Ich wünsche gute Unterhaltung!

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