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Über das Buch:
Historische Krimispannung der Bestsellerautorin
Assisi, Anfang des 13. Jahrhunderts. Er speist mit den Armen und gibt den Tieren eine eigene Stimme: Franz von Assisi. In der Äbtissin Klara findet er seine treueste Anhängerin und Weggefährtin. Doch was beide wirklich verbindet, darf niemand erfahren, und so wird ihr Geheimnis hinter den Mauern des Klosters Damiano streng gehütet. Bis an diesem heiligen Ort in Umbrien dreißig Jahre später eine Nonne auf ungeklärte Weise stirbt … (Quelle: http://www.randomhouse.de)

Über die Autorin:
Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat zahlreiche erfolgreiche historische Romane geschrieben, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Zum Beispiel erzählt sie in „Die Braut von Assisi“ vom Leben des heiligen Franziskus oder in „Die Pestmagd“ vom verheerenden Peststerben in Köln um 1540. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München. (Quelle: http://www.randomhouse.de)

Meine Meinung:
Mich hat Brigitte Riebe mal wieder vollends überzeugt. Auch dieser Roman der Historikerin hat alles was ein guter historischer Roman braucht, er ist gut geschrieben, er hält sich an die historischen Fakten und lässt trotzdem den erfundenen, handelnden Figuren ihren Raum sich zu entwickeln.
Es ist nicht so sehr die Geschichte Franziskus und Klaras, sondern viel mehr die Geschichte von Stella und Padre Leo. Stella, die als Findelkind in einem vornehmen Haus in Assisi aufwachsen darf, wird kurz vor ihrer Hochzeit bloßgestellt, als man ihren Zukünftigen als „Bastard“ bezeichnet. Sie soll daraufhin in ein Kloster, um dem Gerede der Menschen ein Ende zu bereiten. Doch Stella sehnt sich viel eher danach herauszufinden, woher sie kommt und wer sie ist. Ihre Wege kreuzen sich mit denen von Padre Leo, der vom hl. Vater nach Assisi geschickt worden ist, um zu prüfen ob Klara ihre eigene Regel erhalten darf oder nicht. Doch als er in Assisi ankommt, erschüttert der Tod einer Nonne außerhalb der Klostermauern Assisi, obwohl die frommen Frauen doch eigentlich in strenger Klausur leben.
Ein Krimi, eine Liebesgeschichte und ganz viel historische Fakten um und über das Leben von Klara und Franz von Assisi. Diese Mischung verspricht nicht nur gute Unterhaltung, sondern sie hält sie auch. Der Schreibstil Riebes ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, eine gute Mischung aus Dialogen und erzählenden Passagen tragen zu einem runden Leseeindruck bei. Der Kriminalfall entwickelt sich immer spannender, sodass man an einer regelrechten Schnitzeljagd teilnimmt und bestens unterhalten wird.
Dieser Roman wird sicherlich nicht der letzte Roman von Brigitte Riebe sein den ich gelesen habe. Im Gegenteil, ich werde noch einmal recherchieren welche Romane der Autorin mir in meinem privaten Bücherregal fehlen. Denn zu solchen historischen Romanen greife ich nur all zu gerne. Von mir gibt es für die Fans von historischen Romanen eine ganz klare Leseempfehlung!

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