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Über das Buch:
Als Katharina auf dem Dachboden ihres Elternhauses eine Mappe mit Aquarellen findet, ist sie sogleich fasziniert. Die Bilder zeigen malerische Landschaften, tiefblaues Meer und immer wieder einen nostalgisch anmutenden Landsitz inmitten eines verwunschenen Gartens. Doch wo befindet sich dieser magische Ort? Und wie gelangten die Bilder in den Besitz ihrer Familie? Ihre Suche führt Katharina in die Bretagne, zu einem stark verwitterten Landschlösschen an der Côte d’Eméraude. Das Anwesen gehört Ewan, einem attraktiven, jedoch etwas ungehobelten Bretonen, der Katharinas Neugier zunächst mit Skepsis begegnet. Doch die Bilder lassen auch ihn nicht los, und so tauchen die beiden gemeinsam ein in die Geschichte des Landschlösschens und seiner Vorbesitzer. Dabei kommen sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur …  [Quelle: http://www.luebbe.de]

Über die Autorin:

Marie Lamballe studierte Französisch und Russisch auf Lehramt, wurde dann aber durch absoluten Einstellungsstopp vor einer Karriere als Gymnasiallehrerin bewahrt.

Stattdessen widmete sie sich ihrem Mann und den beiden Kindern und begann zu schreiben. Zuerst ganz vorsichtig für die Schublade, später kleine Geschichten für Literaturzeitschriften, und schließlich gelangten die ersten Bücher zur Veröffentlichung. Inzwischen ist das Schreiben ihr Beruf geworden, der zwar viel Zeit und Selbstmanagement verlangt, aber auch hin und wieder einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz zulässt: Ihre Ideen kann Marie Lamballe am besten in ihrem Lieblingscafé entwickeln. Sie lebt in einem kleinen Ort in der Nähe von Frankfurt.  [Quelle: http://www.luebbe.de]

Meine Meinung:
Mir hat der Roman von Marie Lamballe sehr gut gefallen, grundsätzlich mag ich Familiensagas die auf zwei Zeitebenen spielen, dieser ist dazu auch noch gut geschrieben und konstruiert, sodass die Spannung bis zum Schluss bewahrt blieb.
Es geht hierbei um mehr, als nur um ein Familiengeheimnis, es geht um den zweiten Weltkrieg aus Sicht der Franzosen und der Deutschen. Es geht ums Malen und um die Liebe zu einem ganz bestimmten Stück Land, es geht um Heimat und um die große und einzige wahre Liebe.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass dieser Roman nicht nur eine „Gefühlsduselei“ ist sondern, dass auch sehr viel Gehalt in ihm steckt, wenn man zwischen den Zeilen liest und vielleicht den einen oder anderen Lexikonbeitrag nachliest.
Beide Erzählstränge wurden im Laufe des Romans immer mehr verwoben und so entstand langsam aber sicher ein Gesamtbild, dass dann aber doch noch die eine oder andere Überraschung bereithielt. Ich muss gestehen, dass mich der Erzählstrang im 19. Jhd. ein klein wenig mehr gefesselt hat, als der Heutige. Wobei mich die Protagonisten beider Zeitebenen überzeugt haben. Die Autorin hat ihre Figuren nicht nur in „Schwarz“ und „Weiß“ eingeteilt, sondern ihnen eine Persönlichkeit gegeben, sodass sie authentisch und überzeugend agiert haben. Manchen Figuren kann man lieben, andere wiederum darf man auch mal nicht mögen, sodass der Roman mit seinen Figuren ebenfalls überzeugt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, die Spannungsbögen werden gut gesetzt und es entsteht keine Langeweile beim Lesen. Da ich das eBook gelesen habe, hat mir ein klein wenig eine Karte mit den geographischen Orten gefehlt, leider kann ich auch nichts dazu sagen, ob eine Karte im TB enthalten ist.
Das Cover des Romans finde ich sehr passend, denn zum einem hat es etwas Geheimnisvolles und zum anderen bekommt man eine Idee, worum es in diesem Buch geht.

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