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Über das Buch:

Ausgezeichnet als bester Kriminalroman des Jahres und Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste.

Ein dunkler, rauer Winter auf der schwedischen Insel Öland. Auf dem verlassenen Anwesen Åludden, einem mystischen, beladenen Ort, zieht die junge Familie Westin ein. Die tragische Nachricht vom Ertrinken der Tochter Livia scheint die schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen. (Quelle: http://www.piper.de)

Über den Autor:

Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, gelang schon mit seinem ersten Kriminalroman »Öland«, ausgezeichnet als bestes Krimidebüt des Jahres, ein großer internationaler Erfolg. Als Herbst-Teil seines geplanten Jahreszeiten-Quartetts wurde es in vierzehn Sprachen übersetzt. »Nebelsturm«, dessen Filmoption bereits verkauft ist, spielt im rauen öländischen Winter. Das Buch erhielt in Schweden den Preis für den Besten Kriminalroman des Jahres und wurde mit dem Dagger Award für den besten internationalen Kriminalroman prämiert. Zuletzt erschien von ihm auf Deutsch »So bitterkalt«. (Quelle: http://www.piper.de)

Meine Meinung:

Es kommt selten vor, dass ich einen Krimi lese, aber ab und zu habe ich Lust dazu und dann vertraue ich meistens auf deutsche oder skandinavische Autoren. Allerdings dürfen die Krimis eines nicht sein: Und das ist blutrünstig. Ich mag sehr gerne die psychologische Spannung zwischen den beiden Buchdeckeln.
Johan Theorin ist einer der wenigen Autoren die es bei mir schaffen, dass ich mich in einem Krimi absolut verlieren kann. Bei „Nebelsturm“ lag es vor allen Dingen an der genialen Erzählweise, denn neben der eigentlichen Geschichte liest man noch etwas, was man zunächst überhaupt nicht einordnen kann. Der geübte Leser vermutet natürlich sofort einen Zusammenhang zu der eigentlichen Story, aber wie und warum, dies wird erst ganz am Ende des Romans einleuchtend geschildert.
Was mich bei Theorin auch immer wieder begeistert, ist seine Art die schwedische Landschaft zu beschreiben, die Kargheit und Weite, der Wind und der Schnee. Allein das Setting lässt einem einen Schauer über den Rücken jagen, wenn man sich vorstellt in dieser Gegend unterwegs zu sein.
Menschliche Abgründe und ein sehr ausgefeiltes psychologisches Profil der Protagonisten sind die Werkzeuge derer sich Johan Theorin bedient um eine Story zu erzählen, die seines Gleichen sucht.
Der Schreibstil von Johan Theorin ist relativ nüchtern und sachlich, er ist eher der Autor der seinen Figuren eine etwas geringere Wortwahl zuschreibt, dafür lässt er uns umso mehr an ihren Gedanken teilhaben.
„Nebelsturm“ wird definitiv nicht das letzte Buch von Johan Theorin bleiben, welches ich zur Hand genommen habe, denn dieser Autor hat es verdient, dass man seinen Geschichten Aufmerksamkeit schenkt.

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