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Über das Buch:
Digitale Romanserie. Folge 1: Cherringham – eine beschauliche Kleinstadt in den englischen Cotswolds. Ein Ort, an dem das Verbrechen unbekannt ist. Bis eines Tages die Leiche einer jungen Frau in der Themse gefunden wird. Ein schrecklicher Unfall – zumindest laut der Polizei. Sarah glaubt jedoch nicht daran. Zusammen mit Jack, einem ehemaligen Detective der New Yorker Mordkommission, beginnt sie zu ermitteln. Dabei müssen sie feststellen, dass die Dinge nicht so klar sind, wie die Polizei das gerne hätte…

»Cherringham – Landluft kann tödlich sein« ist eine Cosy Crime Serie in der Tradition des klassischen englischen Krimis für Fans von Miss Marple und Sherlock Holmes! (Quelle: http://www.luebbe.de)

Über die Autoren:
Neil Richards arbeitet als Produzent und Autor für Film und Fernsehen und hat unter anderem Drehbücher für den BBC und Disney verfasst, was ihm bereits einige BAFTA-Nominierungen einbrachte. Er wirkte zudem bei der Entstehung verschiedener Videospiele mit, wie etwa Da Vinci Code und Just Cause. Darüberhinaus berät er weltweit zum Thema Digital Storytelling.
Matt Costellos preisgekrönte Arbeit verbindet Stories, Spiele und Technologie. Er schrieb und gestaltete dutzende Computer- und Videospiele wie etwa The 7th Guest, Doom 3, Rage und Pirates of the Caribbean. Darüberhinaus veröffentlichte er verschiedene Romane wie etwa Vacation (2011), Home (2012) und Beneath Still Waters (1989), der bereits verfilmt wurde. Sein nächster Roman, Star Road, den er zusammen mit Rick Hautala geschrieben hat, wird Anfang 2014 erscheinen. (Quelle: http://www.luebbe.de)

Meine Meinung:
Für mich war dieser Krimi ein Versuch, mich wieder etwas verstärkt mit Kriminalromanen auseinander zu setzen. Mit knapp etwas über 100 Seiten ist dies sicherlich kein Buch von dem der geneigte Vielleser besonders lange hat, es ist halt als „Abendserie“ angelegt, dafür aber kurz und knackig. Längen sucht man bei diesen paar Seiten wahrlich vergeblich. Ob dieses Buch bereits in der Tradition von anderen englischen Krimigrößen steht, möchte ich nicht beurteilen. Was ich aber sagen kann, ist das es Spaß gemacht hat, diesen kurzen Krimi zu lesen. Das Setting ist gut und die Atmosphäre kommt rüber. Die beiden „Ermittler“ sind so gegensätzlich und doch normal, dass man beim Lesen das eine oder andere Mal schmunzeln muss. Vielleicht britischer Humor? Gefallen hat mir auch, dass es hier um mehr geht, als nur um die bloße Aufklärung eines Mordes, sondern auch darum, was wirklich geschah und in welchem Zusammenhang dies mit der Ermordeten steht.
Es bleibt Abzuwarten, ob dieser Auftakt das Niveau und die Spannung über die gesamte Serie halten kann. Aber einen Versuch hat dieser Roman sicherlich verdient…

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