Schlagwörter

,


Über das Buch:
Frühjahr 1254: Dreiundzwanzig Jahre sind vergangen, seit die Sündenheilerin Lena und ihr Mann Philip in Ägypten gemeinsame Abenteuer bestritten. Mittlerweile leben die beiden zufrieden auf Burg Birkenfeld und sind stolze Eltern dreier Kinder. Doch als ihre älteste Tochter Antonia den Heiratsantrag eines verwitweten Mannes ablehnt, ahnt Lena Schreckliches. Denn Antonias Verehrer ist kein Geringerer als der Sohn von Lenas ältestem Feind – und der schwört nach Antonias Zurückweisung eiskalte Rache. (Quelle: http://www.piper.de)

Über die Autorin:
Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt. Als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie hat sie einen ganz besonderen Einblick in die Psyche ihrer Patienten, zu denen sowohl Traumatisierte als auch Straftäter gehören. »Die Reise der Sündenheilerin« ist nach »Die Sündenheilerin« und »Schicksalsstürme« ihr dritter historischer Roman. (Quelle:www.piper.de)

Meine Meinung:
„Meine Güte ist das schön nach Hause zu kommen“ genau dies war mein Gedanke als ich die ersten Seiten gelesen hatte. Melanie Metzenthin schafft es den Leser wieder sofort in das Geschehen hineinzuziehen, sodass man am Liebsten das Buch gar nicht mehr zur Seiten legen möchte. Diesmal steht unter anderem Antonia, die Tochter von Lena und Philip, im Fokus der Geschichte, was nicht heißt, dass die geliebten Figuren der ersten beiden Bände nicht ihren Platz bekommen.
Antonia lehnt den Heiratsantrag eines verwitweten Mannes ab, dieser ist in seiner Ehre so gekränkt, dass er Antonias jüngere Schwester entführt und auf seiner Burg festhält. Eine Fehde zwischen den beiden Familien beginnt. Mit allen Mitteln kämpfen die „Feinde“ von Lena Philip gegen die Birkenfelder. Die Kluft scheint unüberbrückbar oder schaffen es Lena und Philip das größte Unheil von ihrem Liebsten abzuwenden.
Was mich immer wieder an den Büchern von Melanie Metzenthin beeindruckt ist das sie Humor in historische Romane bringt und diese Bücher bei ihr überhaupt keinen „dunklen“ Charakter haben. Das Seelenleben ihrer Figuren ist von der Fachärztin fein ausgearbeitet und überzeugt auf ganzer Linie. Toll finde ich es immer wieder wenn man Figuren der vorherigen Bände begegnen darf und sozusagen „alte Bekannte“ wiedertrifft.
Ich kann dieses Buch bzw. die Trilogie allen empfehlen, die es mögen während des Lesens mal zu schmunzeln, die sich gerne einfangen lassen von überzeugenden Figuren und die ein Fable für Ritter und Burgen haben. Viel Vergnügen bei dieser großartigen Lektüre!

Advertisements