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Corina Bomann, weiß einfach was ihrer Leserinnen wollen: eine fesselnde Story, viel Gefühl, eine Prise Exotik und eine geheimnisvolle Geschichte. Diesmal entführt uns die Bestseller-Autorin nach Saigon, Paris und Berlin, eine Reise die man so schnell nicht vergisst.
Melanie kehrt gerade von einem Fotoshooting, bei dem sie als Fotografin gearbeitet hat, zurück als sie erfährt, dass ihr Verlobter einen schweren Autounfall hatte und im Koma liegt. Tag täglich ist sie an seiner Seite und steht im bei, doch diese Belastung geht nicht spurlos an ihr vorbei und sie erleidet einen Zusammenbruch. Um sich ein wenig zu erholen fährt sie zu ihrer Großmutter und ihrer Urgroßmutter. Ihre Urgroßmutter Hanna kümmert sich um sie und erzählt ihr ihre Geschichte: wie sie damals von Vietnam nach Paris über Berlin kam.
Eine Geschichte voller Weisheit und menschlicher Kraft, eine Geschichte voller Tragödie und Gefühl zugleich erzählt Hanna ihrer Urenkelin. Eine Geschichte die sonst niemand in der Familie kennt und die Melanie Kraft gibt, die Hoffnung nicht Aufzugeben und dennoch ihr eigenes Leben nicht zu verlieren.
Sehr gut an diesem Roman haben mir die Erzählstränge in Vietnam, Berlin und Paris gefallen, denn sie fangen den Flair dieser Ort sehr gekonnt ein, so das man das Gefühl hat sie vor dem inneren Auge zu sehen. Berührt hat mich auch die Art und Weise wie die Autorin Hanna Melanie von ihrem Leben erzählt, dort sind so viele Zwischentöne eingebaut, die das Herz erwärmen.
Für mich ein rundum gelungener Schmöker, der einem ein regnerisches Wochenende versüßt.

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