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Quelle: sabineklewe.de

Ein unscheinbares kleines Büchlein, das spannenden Stoff bietet und den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen parallel erzählt, einmal schreiben wir das Jahr 1338 und der zweite Strang des Romans spielt im Jahre 1348, also zehn Jahre später. Während des ganzen Romans laufen diese beiden Stränge nebeneinander her und ergänzen sich bis zur Auflösung des Kriminalfalls bestens.

1338: Der Handel in Lippstadt blüht und mit ihr auch das Verbrechen. Auch Ratsmitglieder und angesehene Bürger geraten auf die schiefe Bahn und machen ein einträgliches Geschäft mit gefälschten Münzen. Doch schon bald birgt der Reichtum seine Gefahren und wird einem Mitglied dieser kriminellen Vereinigung zum Verhängnis.

1348: In der Brüderkirche wird hinter der Madonna durch Zufall das Skelett einer männlichen Leiche entdeckt. Bei dem Skelett befinden sich lediglich drei Münzen, keine weiteren persönlichen Gegenstände. Wer mag der Tote wohl sein? Elisabeth Werringhausen, Witwe eines angesehenen Lipper Kaufmanns, sowie Ademar de Cluny, Brusar des Augustinerklosters, haben den schrecklichen Verdacht, dass es sich um Elisabeths Zwillingsbruder handeln könnte. Dieser ist vor genau zehn Jahren spurlos verschwunden. Doch wer sollte Elisabeths Bruder ermordet haben? Alles deutet auf einen Mord hin, da der Tote sich kaum selbst im Gemäuer eingemauert haben kann. Als die beiden der Wahrheit sehr nahe kommen, geschieht ein zweiter Mord. Elisabeth setzt aber alles daran, den Mörder ihres Bruders zu finden.

„Das Geheimnis der Madonna“ ist ein spannender Histo-Krimi, wie ich ihn gerne öfters lesen möchte. Gut geschrieben und recherchiert, komplexe Handlung, dazu die zwei Zeitebenen, ein Genuss für den geneigten Vielleser! Wer mehr von Sabine Klewe und Martin Conrath lesen möchte, dem kann ich verraten, dass die beiden auch gemeinsam unter dem Pseudonym Sabine Martin schreiben.

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