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Der dritte Fall für Bruno, Chef de police

Auch im dritten Fall ermittelt Bruno wieder auf gewohnt unkonventionelle Weise. Der Kriminalfall nimmt erst in der zweiten Hälfte des Buches an Fahrt auf, zuvor steht wieder einmal das Flair, das gute Essen in Frankreich und die Bewohner des Périgord.

Zum einen ermittelt Bruno wegen minderwertigen Trüffel auf dem Markt, andererseits nehmen die Übergriffe auf ausländische Mitbürger zu. Bruno ahnt zu Beginn noch nicht, dass beide Ermittlungen sich überschneiden werden. Als dann auch noch ein brutaler Mord geschieht, spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Wer schon mal einen Roman um Bruno Courrége gelesen hat, der weiß dass der Kriminalfall oft eine untergeordnete Rolle spielt, hier geht es vielmehr um die Menschen und das Périgord. Ob ein gemeinsames Essen unter Freunden, ein Rugby-Spiel oder Brunos Einsatz als Weihnachtsmann, all dies wird auf eine äußerst sympathische Weise erzählt, dass man am liebsten mit dabei wäre.

Martin Walker hat ein unglaubliches Erzähltalent, das den Leser von der ersten Zeile an mitnimmt. Auch wenn man den Roman oft unterbrechen muss und äußere Umstände einen zwingen ihn nicht an einem Stück lesen zu können, so hat man keine Probleme wieder in den Roman zu finden. Der Roman ist unterhaltsam und eingänglich geschrieben, sodass die Szene wieder direkt vor dem inneren Auge des Lesers auftaucht.

Zu kurz kommt auch diesmal wieder nicht Brunos Liebesleben, gerade hier zaubert Martin Walker seinen Lesern immer wieder ein Lächeln auf die Lippen.

Wer gerne unterhaltsame und literarische Krimis liebt, der wird Bruno sicher auch gerne bei seinem dritten Fall begleiten.

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