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Mit ihrem neuen Buch „Die Champagnerkönigin“ legt die erfolgreiche Autorin Petra Durst-Benning den zweiten Teil ihrer „Jahrhundertwind-Trilogie“ vor. Mir persönlich hat der zweite Band einen Ticken besser gefallen als sein Vorgänger.
Im ersten Band stand Josefine im Mittelpunkt der Geschichte, im zweiten Band ist es nun Isabell, die um ihre Träume kämpft. Am Ende des ersten Bandes wird erzählt, dass sie mit ihrem Mann Leon Berlin verlässt und so mit ihren Eltern bricht, die den Mann an ihrer Seite nicht akzeptieren. Isabell und Leon verschlägt es in die Champagne, wo Leon überraschend ein Weingut erbt. Isabelle ist Feuer und Flamme für die neue Aufgabe und die Landschaft kommt ihr wie ein Märchenland vor.
Doch schon bald können sowohl Isabelle als auch Leon nicht mehr die Augen verschließen. Auf ihrem Weingut liegt einiges im Argen und es wird Zeit, dass sie einige Dinge grundlegend ändern, wenn sie Erfolg haben wollen. Isabelle erkennt ihre Chance und will alles versuchen ein eigenständiges Leben zu führen, während Leon hingegen immer noch am Radsport hängt und resigniert. Ein unerwartetes und dramatisches Ereignis verändert alles und ruft Isabelles Freundinnen Josefine und Clara auf den Plan.
Ein wunderschöner Roman, der sowohl durch sein außergewöhnliches Thema besticht, als auch durch seine überzeugenden Protagonisten. Der unvergleichliche Erzählstil der Autorin macht die Mixtur dieses Romans nahezu perfekt. Petra Durst-Benning schafft es sehr gut, trockenes Fachwissen über die Herstellung des Champagners in ihren Roman einzubauen, ohne dass man als Leser dessen im Verlauf des Romans überdrüssig wird.
Besonders schön fand ich nicht nur den Spannungsbogen innerhalb des Romans, sondern auch den Spannungsbogen, der sich bereits schon teilweise für den Abschluss der Saga ergibt. Das Wiedersehen der Freundinnen ist genauso verlaufen, wie ich es mir zu Beginn gewünscht hatte. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte in diesem Roman nicht fehlen, doch die Autorin nimmt sie in diesem Fall sehr zurück, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Im Mittelpunkt steht der Kampf einer Frau, die Alles geben muss, um ihr Glück zu finden. Hürden sind manchmal scheinbar unüberwindbar, doch man sollte auf jeden Fall versuchen sie trotzdem zu überwinden, vielleicht wachsen einem ja Flügel.

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