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Mit „Der letzte Paladin“ widmet sich Richard Dübell einer Zeit, die oft in historischen Romanen zu kurz kommt: der Zeit Karls des Großen. Karl der Große scharrte Paladine um sich, doch wer waren diese Männer und welche Rolle spielten sie in diesem großen Reich. Ein spannendet Roman der historisch einiges zu bieten hat.

Roland fühlt sich geehrt, als er in den erlauchten Kreis der Paladine Karls des Großen aufgenommen wird. Sein Glück scheint perfekt, als der König ihm die Frau seiner Träume als Gemahlin verspricht. Doch Arima hat ihr Herz bereits an Afdza Asdaq, dem Heerführer der Mauren verschenkt. Roland und Afdza schätzen sich als Krieger und Freunde, umso schwerer ist es für sie als sie erkennen, dass sie dieselbe Frau lieben.

Wie die Geschichte es so will, kommt es zur entscheidenden Schlacht zwischen den Franken und Mauren. Afdza und Roland stehen sich im Kampf gegenüber, werden sie das Schicksal noch einmal wenden können? Arima trägt ihren Teil dazu bei, indem sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur kommt…

Ein farbenprächtiger Roman, der die Rolle der Paladine und ihrer Aufgabe in den Mittelpunkt der Geschichte stellt. Kriege führen gehörte für die Paladine damals fast zur Tagesordnung, ebenso wie Verhandlungen mit Unterhändlern über Krieg und Frieden. Paladine waren unter anderem Strategen der Heerführung und der Kampfeskunst. Ein Roman der sicherlich mit diesen Merkmalen bei der männlichen Leserschar punktet, wohin gegen die lesende Dame ein Auge auf die Liebesgeschichte hat und hofft, dass Arima den Mann bekommt, der sie glücklich machen wird.

Ein sehr gut recherchierter Roman, der sich sicherlich an beide Geschlechter wendet und gewisse Klischees bedient, ohne aber allzu dick aufzutragen. Sicherlich kein Buch, dass man einfach so runter liest, da es doch einen gewissen Anspruch beherbergt. Wer also seinen Kopf beim Lesen nicht ganz ausschalten will, ist hier genau richtig.

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