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Der fünfte Fall für Adelina und hoffentlich nicht der Letzte. Denn in dem neuen Roman von Petra Schier erleben wir Adelina in Höchstform und in ihrem wohl spannendsten Fall.

Eigentlich ist es wie immer im Hause Burka, Trubel und Heiterkeit wo man nur hinschaut. Die Familie führt ein beschauliches Leben, sie sind glücklich und zufrieden. Doch als es früh am Morgen an der Tür klopft und Adelinas Bruder sich schwer verletzt ins Haus schleppt, naht das Unheil bereits. Tilmann kann Adelina gerade noch so signalisieren, dass sie nicht verraten soll, wo er ist. Beherzt handelt Adelina und versorgt den schwer verletzten Bruder, der schon bald in eine gnädige Ohnmacht fällt.
Kurze Zeit später erfährt Adelina, dass ihr Bruder wegen Mordes an seinem besten Freund gesucht wird. Im Zeughaus ist die Leiche gefunden worden, daneben Tilmanns Dolch. Adelina kann nicht glauben, dass ihr Bruder ein Mörder sein soll und begibt sich auf Verbrecherjagd.

Adelina gerät immer tiefer in eine Zwickmühle, soll sie ihre Familie schützen und damit ihren Bruder verraten oder beschützt sie ihren Bruder und nimmt damit die Unannehmlichkeiten für ihre Familie in Kauf.

Für mich war dies der spannendste Fall in dem Adelina bis hierher ermittelt hat. Denn in diesem Fall ist nichts so wie es scheint und Schein trügt oft 😉 Mehr möchte ich aber nicht verraten. Denn die Autorin Petra Schier hat uns Leser mal wieder mächtig an der Nase herumgeführt. Was dem Spaß beim Lesen aber nicht den geringsten Abbruch tut. Ganz im Gegenteil, man ist erstaunt als sie des Rätsels Lösung präsentiert.

Es ist für mich immer wieder erstaunlich wie Petra Schier es schafft den Leser von der ersten Seite an ein zu Hause bei der Familie Burka zu bieten, als treuer Leser kommt es einem so vor, als wäre man schon Teil der Familie. Die Atmosphäre ist so herzlich, die Figuren so vertraut, dass einem warm ums Herz wird.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall von Adelina, doch leider wird es wohl noch eine Weile dauern, aber wie gut dass ich die Bücher von Mila Roth (Petra Schier’s Pseudonym) noch nicht alle gelesen habe, ebenso die Weihnachtsbücher, dann fällt einem das Warten nicht ganz so schwer.

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