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Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Helena de Villiers muss nach dem Tod ihres geliebten Mannes und des Reblaus-Befalls ihrer Weinstöcke das elterliche Weingut aufgeben. Ihre einzige Verwandte ist ihre, ihr unbekannte Schwiegermutter in Neuseeland, die ebenfalls ein Weingut führt. So bittet Helena Louise de Villiers um Hilfe und Aufnahme.

Doch die Schatten der Vergangenheit trüben das Aufeinandertreffen von Schwiegermutter und Schwiegertochter, Louise hat den Verlust ihres Sohnes noch nicht verschmerzt. Helenas einzige Hoffnung ist das ungeborene Kind, welches sie unter dem Herzen trägt. Sie hofft, dass die neue Generation die alten Wunden heilen kann.

Erschwert wird Helenas Neuanfang auch von Louise Widersacher Manson, der alles daran setzt das Weingut an sich reißen zu können. Ein erbitterter Kampf beginnt, denn Manson schreckt vor nichts zurück. Helena kann sich zum Glück auf den Kellermeister Zane Newman verlassen.

Auch in Anne Laureens zweitem Roman entführt sie uns Leser nach Neuseeland, um uns die Schönheiten und Eigenheiten dieses Landes nahe zu bringen. Auch die Maori-Kultur spielt hier wieder eine besondere Rolle.

Anne Laureens Romane zeichnen sich besonders durch ein rasches Erzähltempo aus, die Autorin hält sich wesentlich weniger mit üppigen Landschaftsbeschreibungen auf, als viele ihrer Kolleginnen. Das Augenmerk liegt hier eher auf den Traditionen und dem Miteinander von Weißen und Maoris. Für mich ist Anne Laureen immer wieder ein guter Griff, wenn es darum geht in nur wenigen Stunden eine schöne und aufregende Reise zu unternehmen. Ein Roman wie ein Kurzurlaub, der sich auch wunderbar auf Balkonien genießen lässt.

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