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Kennen Sie das Gefühl ein Buch aufzuschlagen und alte Bekannte wieder zu treffen? Genau so geht es mir, wenn ich ein Buch der Adelina Reihe von Petra Schier in die Hand nehme. Es ist ein Stückchen wie bei seiner besten Freundin auf der Couch zu sitzen und gemeinsam ein gutes Stück Torte oder Eis zu schlemmen.

Adelina, Neklas, Vitus, Fine, Griet, Mira, Moses, Franziska und Jupp, sie sind für uns Leser so etwas wie ein Teil von uns geworden, wir nehmen Anteil an ihrem Schicksal, hoffen und bangen mit Ihnen und genau das macht es für mich so einzigartig in diese Buchwelt abzutauchen. Diesmal geht es recht turbulent und spannend zu, sodass ich diesen Roman letztlich in fast einem Rutsch gelesen habe.

Aus dem Kölner Beinhaus werden Knochen und ein Schädel entwendet, als wenig später eine Frauenleiche in der Abortgrube hinter Adelinas Haus gefunden wird, ist das Entsetzen groß. Der schwangeren Frau ist das Kind aus dem Leibe geschnitten worden, der Verdacht fällt auf Neklas. Er soll die Frau für seine Experimente missbraucht haben, Adelina ist entsetzt und versucht alles um die Unschuld ihres Gatten zu beweisen. Doch nicht nur das Adelina hoch schwanger ist, nein sie wird auch noch unter Arrest gestellt, so sind ihr die Hände gebunden, aber nur fast, denn auf ihre Freunde kann Adelina sich verlassen.

Petra Schier legt mit ihrem vierten Fall eine Geschichte vor, die den Leser kaum zu Atem kommen lässt. Mir kam es förmlich so vor, als würde ich durch die Seiten nur so fliegen und das Ende kam mal wieder viel zu schnell und höchst dramatisch wurde es auch noch, aber mehr will ich nicht verraten.

Ich bin sehr froh, dass gerade der fünfte Teil der Serie erschienen ist und ich somit direkt wieder Nachschub habe 😉 @ Petra Schier: Vielen lieben Dank für deine wundervollen Bücher, sie sind immer wie kleine Lichtblicke am historischen Romanhimmel (der manchmal leider überquillt, aber bei dir wissen wir, dass du uns, deine Fans, nicht enttäuschst).

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