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Heike Koschyk und Alf Leue sind die beiden Herausgeber des neuen Gemeinschaftsromans der Quo-Vadis-Autoren. Insgesamt haben zwölf namhafte Autoren an diesem Roman mitgewirkt. Der Volksmund sagt zwar: „Viele Köche verderben den Brei.“, dies trifft aber absolut nicht auf diesen hochkarätigen Roman zu. Heike Koschyk und Alf Leue haben dafür gesorgt, dass es einen stringenten Faden in der Geschichte gibt, so war der Plot von vorne herein festgelegt. Jeder Autor bekam zwei Kapitel zur Verfügung, in der er die Geschichte aus der Sicht einer anderen beteiligen Person schildern durfte. Somit wird die Geschichte der Agnes Imhoff aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Als Leser merkt man die Stilwechsel schon, der aber durch den Perspektivwechsel nachvollziehbar ist.

Der Prozess gegen Agnes Imhoff, die für den Betrug ihres Mannes an dem englischen Kaufman Charman zur Rechenschaft gezogen werden soll, hält die Stadt in Atem. Charman will vor Gericht einklagen, dass die junge Witwe für seinen erlittenen Verlust aufkommen muss, da Andreas Imhoff kurz vor seinem mysteriösen Tod das Wohnhaus und Wirtsstube seiner Frau überschrieben hat. Agnes hat aber nichts von den Machenschaften ihres Mannes gewusst. Zwar steht auch ihre Unterschrift unter den Verträgen, aber ihr Mann hat sie gezwungen diese Unterschrift zu tätigen, da er sonst nicht nur sie schlagen würde sondern auch die gemeinsame Tochter. Um ihre Tochter zu schützen tut Agnes alles, dass Kind soll nicht unter den Gewaltausbrüchen des Vaters leiden. Doch Agnes hat keine Chance, an ihr soll ein Exempel statuiert werden, selbst das englische Königshaus hat hier seine Finger im Spiel. Agnes droht alles zu verlieren. Es gilt ein Netz aus Intrigen, Machenschaften und Neid zu entwirren.

Dieser Roman basiert auf einem historischen Schriftstück, dass bei dem Einsturz des Stadtarchivs in Köln schwer beschädigt wurde. Nur mit Hilfe von Spenden können die historischen Dokumente restauriert werden. Um zu zeigen wie wichtig diese Dokumente für die Geschichte unseres Landes sind, haben sich Tanja Kinkel, Oliver Pötzsch, Martina André, Peter Prange, Titus Müller, Heike Koschyk, Lena Falkenhagen, Alf Leue, Caren Benedikt, Ulf Schiewe, Marlene Klaus und Katrin Burseg zusammen getan und diesen historischen Roman geschrieben.

Eine wahre Geschichte die berührt und uns vor Augen führt, dass Opfer und Täter nicht immer die sind, die dazu verurteilt worden sind.

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