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Vanessa Willard und ihr Mann machen nach einem Besuch im Altenheim auf der Rückfahrt Rast an einem entlegenen Parkplatz. Die Eheleute geraten über ihre berufliche Situation in Streit, sodass Vanessa auf dem Parkplatz alleine zurück bleibt. Ihr Mann geht mit dem gemeinsamen Hund spazieren. Als er zurückkommt ist seine Frau spurlos verschwunden. Ein Unbekannter hat sie überwältigt und verschleppt. Vanessa wird in einer Kiste gefangen gehalten, die der Entführer in einer Höhle versteckt. Doch dann wird ihr Entführer wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Er überlässt Vanessa ihrem Schicksal, indem er schweigt. Jahre später wird er aus dem Gefängnis entlassen, er weiß nicht, was mit Vanessa passiert ist. Doch dann geschehen Dinge, die ihn glauben lassen, dass Vanessa überlebt haben könnte.
Charlotte Link erzählt diese spannende Story aus unterschiedlichen Perspektiven, was dazu führt, dass die Geschichte eine ungeheure Dynamik entwickelt. Das Buch wird dadurch zu einem echten Pageturner. Am Anfang ist es für den Leser noch etwas undurchsichtig, ob die einzelnen Fäden zusammengeführt werden. Doch Charlotte Link schafft es gekonnt ein immer dichteres Netz zu weben, wobei sie die letztliche Zusammenführung schuldig bleibt und zwei Geschichten nebeneinander stehen lässt. Doch darüber sehe ich gerne hinweg, dafür wird der Rest der Story in sich stimmig und in einer wundervollen Art und Weise erzählt.

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