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Wer einmal Adelina und ihre Familie kennen gelernt hat, der fühlt sich schon bald als Teil dieser Familie und wenn man nun einen neuen Roman über Adelina zur Hand nimmt, ist es so, als ob man Verwandte besucht. Für mich ist es immer wieder ein Genuss, Adelina und ihre Familie ein Stück im mittelalterlichen Köln begleiten zu dürfen.
Adelina ist nun stolze Mutter, ihr Sohn Colin ist ihre ganze Freude und der heimliche Star der Familie. Adelina will ihr neues Siegel im Zunfthaus eintragen lassen, da entdeckt sie im Keller des Zunfthauses eine übel zugerichtete Frauenleiche. Ein äußerst brutaler Mord, dies steht direkt fest, da die junge Frau regelrecht „geschlachtet und ausgeweidet“ wurde. Ihr Verlobter gerät unter Verdacht, da er spurlos verschwunden ist, man geht von einer Eifersuchtstat aus. Doch dann wird auch er ermordet aufgefunden, seine Leiche ist in demselben Zustand, wie die Leiche seiner Verlobten. In Köln geht die Angst um, wer tut so etwas?
Adelina hat derweil andere Sorgen Benedikta, Neklas Mutter, hat ihren Besuch angekündigt. Griet, Adelinas Stieftochter spricht von Geistern und hat erkennbare Angst. Zudem streiten sich Adelinas Magd und Knecht regelmäßig. Nicht zu vergessen Adelinas Sorgen um ihren demenzkranken Vater und ihren geistig behinderten Bruder, da bleibt wirklich keine Zeit auf Verbrecherjagd zu gehen.
Doch schon bald ist Adelina mitten im Geschehen und sie gerät sogar in Verdacht, etwas mit den Morden zu tun zu haben. Kann Neklas die Unschuld seiner Frau beweisen? Ein weiterer spannender Fall für Adelina. Lesegenuss pur!

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