„Im Tal des wilden Eukalyptus“ ist die Fortsetzung des Romans „Das Lied der roten Erde“, der Roman ist aber auch eigenständig lesbar, da alle Protagonisten noch einmal vorgestellt werden und die vergangene Handlung noch einmal erwähnt wird.
Moira und Duncan leben zusammen in einer einfachen Hütte, aber ihr Leben ist perfekt. Sie wissen, dass sie zueinander gehören und dass ihre Liebe stark ist. Zudem wird ihre Liebe bald durch die Geburt ihres ersten Kindes gekrönt. Duncan gerät zwischen die Fronten bei der Auseinandersetzung der einheimischen und der britischen Armee. Schließlich verschwindet er spurlos und niemand weiß wo er ist. Zu allem Übel nimmt auch Dr. McIntre Moira das Kind weg, da er vor dem Gesetz der Vater des Kindes ist. Hat Moira gegen ihn keine Handhabe? Doch Moira lässt nichts unversucht, um ihr Kind wiederzubekommen und auch etwas über den Verbleib ihres Geliebten zu erfahren. Schließlich spitzt sich die Situation dramatisch zu…
Schon der erste Band dieser Reihe las sich wie Butter, doch auch dieser zweite Teil steht dem in nichts nach. Sicherlicht ist dies nicht die hohe Literatur, aber perfekt für einen verregneten Nachmittag/Abend auf der Couch. Man wird von Inez Corbi mit in dieses wundervolle weite Land genommen. Man hat das Gefühl den Eukalyptus, die Steppe zu riechen, den endlosblauen Himmel sehen zu können und die Einheimischen Eora kennen zu lernen. Besonders Duncans Halbschwester ist mir sehr ans Herz gewachsen, Ningali ist für mich die Heldin dieses Romans, denn sie versucht die Kluft zwischen den Siedlern und den Einheimischen zu überbrücken.
Ich empfehle diesen Roman allen Lesern und Leserinnen, die sich gerne in fremde Welten entführen lassen und sich einfach von einer Geschichte gefangen nehmen lassen wollen.

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