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Nachdem ich die anderen Romane von Petra Schier alle gelesen hatte, musste natürlich auch die Adelina-Reihe gelesen werden 😉 Adelina hat mich nicht enttäuscht. Dieser Roman ist eine Bereicherung in dem Genre der historischen Kriminalromane.

Köln, Ende des 14. Jahrhunderts, im Spital der Beginen sterben innerhalb kurzer Zeit mehrere Menschen. Adelina, die junge Tochter eines Apothekers, versorgt die Beginen mit Arzneien, sie glaubt nicht an eine Seuche. Sie hegt einen anderen Verdacht, sie glaubt, dass die Menschen getötet wurden, schließlich steht die Schließung des Beginenhauses im Raum. Ihr Vater fürchtet um ihren guten Ruf, seiner Meinung nach wird es Zeit das Adelina endlich heiratet. Adelina hat alle Hände damit zu tun, sich um die Apotheke zu kümmern, da ihr Vater immer vergesslicher wird und schließlich ist da auch noch ihr kleiner Bruder Vitus, der geistig zurück geblieben ist. Ihre Mutter ist bei Vitus Geburt gestorben und so kümmert sich Adelina auch noch um den Haushalt. Und da ist ja auch noch ihr neuer Untermieter, der Medicus Burka. Er ist letztlich der einzige, der Adelina Glauben schenkt und ihr hilft die Morde zu beweisen.

Besonders gut an diesem Roman haben mir die Figuren gefallen. Alle auftretenden Personen sind sehr liebevoll und detailgetreu gezeichnet worden. Der Leser hat das Gefühl, ihnen tatsächlich zu begegnen, auch den Nebenfiguren, wie z.B. der jungen Magd Franziska. Der Schreibstil von Petra Schier ist wieder einmalig. Manchmal habe ich nicht gemerkt, dass ich eine Seite umgeblättert habe, da der Stil so flüssig ist, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Spannung in dem Roman steigert sich immer mehr, so dass man die ganze Welt um sich herum vergisst und tief ins Mittelalter eintaucht. Von mir gibt es für diesen Roman eine volle Leseempfehlung.

5 von 5 Sternen

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