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Ein wunderschöner Zeitreiseroman im Stil von Kerstin Giers Edelstein-Trilogie. Ein Roman, der zum Träumen einlädt und in eine faszinierende Zeit entführt.

Die 17-jährige Anna ist mit ihren Eltern in Venedig, sie verbringen dort die Sommerferien. Kultur und Geschichte stehen auf dem Plan, doch während eines Spaziergangs erweckt eine rote Gondel Annas Aufmerksamkeit. Hatte ihr Vater nicht gesagt, dass alle Gondeln in Venedig schwarz sein müssen? Bei einer Bootsparade in historischen Gewändern wird Anna ins Wasser gestoßen. Ein äußerst gutaussehender junger Mann zieht Anna in seine Gondel, doch irgendwie verschwimmt die Welt vor Annas Augen und sie findet sich im Jahr 1499 wieder. Zuerst kann sie es nicht glauben, doch wenn sie den Menschen von „modernen“ Erfindungen erzählen will, wie z.B. von ihrem i-Pod, dann kann sie diese Wörter nicht aussprechen oder sie verwandeln sich in Wörter des damaligen Sprachgebrauchs. Anna erfährt, dass sie nicht die einzige Zeitreisende ist, die Menschen kommen aus aller Herren Länder und müssen eine bestimmte Mission erfüllen, bevor sie wieder in ihr „altes“ Leben zurück können. Anna möchte natürlich auch wieder so schnell wie möglich zu ihrer Familie zurück, doch leider ist dies nicht so einfach.

Mich hat an diesem Roman die Atmosphäre fasziniert. Eva Völler, alias Charlotte Thomas, schafft es eine ganz eigene und berauschende Welt zu erschaffen. Die Zeiten werden greifbar und man wird förmlich in das Geschehen hineingezogen. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, da es für mich sowohl spannend, als auch romantisch war, die historischen Begebenheiten nicht zu kurz kamen und man als Leser das Gefühl hat, Teil eines Ganzen zu sein. Volle Leseempfehlung!

5 von 5 Sternen

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