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Ein Cover was zum Träumen einlädt! Wunderschön gestaltet, vermittelt es uns, dass was wir uns alle unter einer Südseeinsel vorstellen. Hawaii, eine der wohl exotischsten Inseln unseres Planeten ist Schauplatz dieses Romans.
1893: Die junge Elisa reist nach dem Tod des Vaters zusammen mit ihrer Mutter auf die Besitztümer der Familie nach Hawaii. Dort lebt der Bruder ihres Vaters mit seiner Familie, der dort die gemeinschaftliche Plantage bewirtschaftet. Doch auf dem Weg vom Schiff an das Festland passiert das große Unglück. Elisa fällt ins Meer und wird von einem Hai angegriffen. Kelii, ein junger Hawaiianer, rettet ihr das Leben. Fortan kämpft Elisa um ihr Leben, wird sie ihr Bein verlieren? Wird sie jemals wieder laufen können? Sie kämpft sich zurück ins Leben, doch sie ist gezeichnet. Wenig später ziehen bereits die nächsten dunklen Wolken am Horizont auf. Sie soll verheiratet werden, doch der Mann, den ihr Onkel ihr ausgesucht hat, ist ihr zuwider. Ein Kampf um das große Glück beginnt und um die Freiheit der Hawaiianer.
Der zweite Erzähl-Strang spielt im Jahre 2010, die junge angehende Lehrerin Maja ist auf einem internationalen Lehrerkongress an der Cote d’Azur. Dort lernt sie den sympathischen Kollegen Keanu kennen. Beide fühlen sich sofort magisch zueinander hingezogen. Durch ein Geschenk Keanu’s, einen Haifischzahn, erfährt Maja von Elisa, denn Elisa schleicht sich in Majas Träume.
Sicherlich, dieser Roman ist in erster Linie ein Liebesroman, etwas anderes vermittelt uns das Cover ja schließlich nicht. 😉 Wer aber einen zweiten Blick auf diesen Roman wirft, wird feststellen, dass dieser Roman mehr ist und es nicht verdient hat, als billiger Liebesroman zu enden. Dieser Roman ist auch ein gesellschaftspolitischer Roman. Die Art und Lebensweise der Hawaiianer ist ein weiter zentraler Punkt in diesem Roman. Ebenso wird die historische politische Entwicklung, der Kampf der hawaiianischen Königin für ein Königreich und gegen eine Republik thematisiert, der schließlich mit dem Sturz der Königin endet. Zudem werden die Flora und Fauna in diesem Roman gut dargestellt und vor dem inneren Auge erwächst die hawaiianische Landschaft.
Mich persönlich hat dieser Roman sehr berührt. Denn er zeigt, dass auch im „scheinbaren“ Paradies, man sich sein eigenes „Paradies“ erst erarbeiten muss, indem man darum kämpft. Man ist für sein eigenes Leben verantwortlich und wer sein Leben nicht in die Hand nimmt, bekommt auch nicht die „Früchte der Ernte“ zugeteilt. 5 von 5 Sternen

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