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Franz Eberhofer ermittelt wieder. Diesmal wird im Bett des Richters Moratschek ein blutiger Schweinskopf gefunden. Die Spur führt zu einem gefährlichen Psychopathen. Hannibal Lecter ist wohl das große Vorbild des Dr. Küstner, der in Niederkaltenkirchen nun sein Unwesen treibt.
Dieser Roman besticht vor allen Dingen durch seine Spannung und seinen Humor. Nicht immer steht das Verbrechen im Mittelpunkt, manchmal sind es auch die ganz banalen Dinge des Alltags, die Franz Eberhofer kommentiert und dem Leser / Zuhörer die Tränen in die Augen treibt. Seine Auseinandersetzungen mit seinem „schleimigen“ Bruder Leopold oder die skurrilen Gespräche mit seiner fast tauben Oma machen Franz Eberhofer zu einer unverwechselbaren Kultfigur des bayrischen humorvollen Kriminalromans. Rudi Birkenberger, der Metzger Simmerl und der Flötzinger sind natürlich auch von der Partie und bereichern diesen Roman ungemein. Man muss die Personen, die Rita Falk in ihrem Roman auftreten lässt, einfach lieb gewinnen. Jeder hat seine Macken und Eigenheiten. Das bayrische Lebensgefühl der Gemütlichkeit und der Brauchtumspflege wird mit viel Humor und einem Augenzwinkern der „restlichen“ Welt erklärt und näher gebracht. So macht Kulturgeschichte Spaß 😉
Auch die Susi, die große Liebe des Franz Eberhofers, kommt diesmal wieder nicht zu kurz. Schafft er es endlich sie davon zu überzeugen, dass ihr Platz an seiner Seite ist oder ist der „innere Schweinehund“ mal wieder größer? Reist er nach Italien, um sie aus den Fängen des „Luca Toni“ zu befreien? Auch die Sushi, die Tochter seines Bruders, erobert wieder sein Herz und trägt zu der einen oder anderen lustigen Szene bei.
Ein ganz großer Spaß, für alle die einen guten kurzweiligen und humorvollen Roman suchen. Ich bin schon sehr gespannt, wann Rita Falk uns wieder mit einem neuen Krimi um ihren unvergleichlichen Franz Eberhofer beglücken wird.

5 von 5 Sternen

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